Wie ein Selfie noch viel besser gelingen kann

Ferien Freiberger Schüler konnten im Museum sehr viel lernen

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Profi-Fotograf Detlev Müller zeigt den Schülern den Weg "Vom Porträt zum Selfie" im Stadt- und Bergbaumuseum. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Selfies machen ist ein Volkssport geworden. Es gibt Menschen, die fast keinen Moment in ihrem Leben vorbeigehen lassen, ohne ein Bild von sich selbst zu machen. Die meisten davon sind nicht unbedingt als gelungen zu bezeichnen. Besonders dann, wenn man von der Fotografie nicht so viel Ahnung hat. Profi-Fotograf Detlev Müller hingegen weiß, wie man es hinbekommt, dass bei einem Porträt alles vorteilhaft abgelichtet ist.

"Vom Porträt zum Selfie"

Und dieses Wissen gab er ihm Rahmen des Ferienprogramms im Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum am Dienstag dieser Woche an 15 wissensdurstige Schüler weiter, die sich zu seinem Kurs "Vom Porträt zum Selfie" angemeldet hatten. Zunächst wurde im Kellergewölbe ein fast perfektes Fotostudio eingerichtet. "Dort konnte ich zeigen, wie man unter besten Bedingungen Menschen fotografiert", so Müller.

In den Ausstellungsräumen dann demonstrierte er, dass manchmal ein weißes Blatt Papier genügt, um das vorhandene Licht perfekt einzusetzen und die Person gut aussehen zu lassen. Antje Ahlbrecht vom Museum zeigte den Schülern zudem die Sonderausstellung des Fotografen Gunther Galinsky und welche Bedeutung Silber in den Anfängen der Fotografie hatte. Am kommenden Dienstag, den 16. Oktober, steht ab 14 Uhr eine ganz andere Entdeckungsreise im Museum an. Dann nämlich geht es beim Ferienprogramm "August und Anna - Kleider machen Leute", darum, was die Menschen vergangener Zeiten am Leib trugen und was sie damit zum Ausdruck brachten. Anmeldung dazu unter 03731/202512.