Wie geht es nach der Schule weiter?

Umfrage Ergebnis: Bei den meisten Schülern haben die Eltern großen Einfluss auf die Berufswahl

Mittelsachsen. 

Nach Beendigung der Schulzeit stellen sich den Absolventen von Mittel- und Förderschulen auf dem Weg ins Berufsleben die Fragen: Berufsausbildung oder weiter zur Schule gehen? Oder vielleicht doch erst ein berufsvorbereitendes Jahr oder einen Freiwilligendienst absolvieren? "Vor allem die Eltern der Jugendlichen nehmen hier eine wichtige Ratgeberfunktion ein", sagt André Kaiser. Der Pressesprecher vom Landratsamt Mittelsachsen betont: "Bei mehr als Dreiviertel der befragten Mittel- und Förderschüler in Mittelsachsen haben die Eltern einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder". Doch wie gut sind die Jugendlichen im Landkreis auf die Zeit nach der Schule vorbereitet? Hierzu führte das Regionale Übergangsmanagement Mittelsachsen eine Befragung von Schülern der Abgangsklassen an den Mittel- und Förderschulen im Landkreis durch. Das Ergebnis: Rund 90 Prozent der Befragten fühlen sich gut beziehungsweise sehr gut auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Fast 70 Prozent der Mittelschüler wollen anschließend eine Ausbildung beginnen. Ein Viertel wird eine weiterführende Schule besuchen und drei Prozent der Befragten wussten noch nicht, was sie nach der Schule machen werden. Bei den Förderschülern planen mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen eine berufsvorbereitende Maßnahme, rund ein Drittel wird eine Ausbildung beginnen und sieben Prozent haben keine näheren Vorstellungen.