Wie kann die Ausweichstrecke entlastet werden?

Vermittlung Viel Verkehr in Reinsberg und Dittmannsdorf

Reinsberg. 

Reinsberg. Schon lange beschäftigt die Bürger von Reinsberg und Dittmannsdorf das Problem, dass bei Stau auf der A 4 die enge S 195 als Ausweichroute genutzt wird. Im letzten Jahr eskalierte das Ganze, als es durch eine Baustelle am Dresdner Tor zu mehreren Unfällen kam. Die Reinsberger Bürgerschaft unter Obmann Volker Hönig brachte dazu sogar eine Petition in der Sächsischen Staatskanzlei ein.

Inzwischen hat sich der Freiberger Landtagsabgeordnete Steve Ittershagen der Problematik, angenommen. Am 14. Februar kam es im Verkehrsministerium zu einem direkten Gespräch mit Volker Hönig und Bürgermeister Bernd Hubricht. Es wurde sehr konstruktiv diskutiert und verschiedene Handlungsvarianten durchgesprochen. "Ich unterstütze dabei den Vorschlag, die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A 4 bereits in Höhe Siebenlehn vorzunehmen", so Ittershagen bilanzierend. "Des Weiteren sollte der Landkreis in der Ortsdurchfahrt Reinsberg/Dittmannsdorf blitzen lassen."

Auch könne erreicht werden, dass in etwa drei Wochen eine Unfallkommission die S 195 genau inspiziert. Auch komme es dort ab Frühjahr zum Straßenbau mit Sperrung, was die Situation weiter entschärft. Des Weiteren soll die S 36 als Ausweichvariante zur A 4 entsprechend ausgeschildert werden.