Wie man früher auf dem Dorf arbeitete und lebte

Jubiläum Dorfmuseum in Gahlenz feierte 25-jähriges Bestehen

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Zwei "Aktivisten": Ralf Börner und der Traktor. Foto: Ulli Schubert

Gahlenz. Jüngst hatte Beate Mühl zur Festveranstaltung anlässlich 25 Jahre Dorfmuseum eingeladen. Zu den Gästen zählten ihre Vorgängerin im Amt der Museumsleiterin, Karin Ullrich, zahlreiche Vertreter von Vereinen, Betrieben und Genossenschaften, die das Museum unterstützen.

Dazu gehören natürlich in erster Linie auch die Mitglieder des Heimatvereins, die, man darf das so sagen, für Leben in der Bude sorgen, etwa beim nachmittäglichen Erntefest. Ralf Börner konnte dort beispielsweise den Traktor "Aktivist" präsentieren, der sukzessive wieder aufgebaut und sich zu den bereits restaurierten Fahrzeugen vom Typ "Pionier" und Lanz Bulldog gesellen wird.

Das Dorfmuseum war am 4. Juli 1992 offiziell eingeweiht worden. Unmöglich all die Aktivitäten aufzuzählen oder die Namen derer zu nennen, die es verdient hätten. "Höhepunkte waren von 1993 bis 2003 die gemeinsamen Filmproduktionen mit dem Heimatverein Gahlenz über das lebende Bauernmuseum, die Getreide- und Heuernte in alter Zeit und das Gahlenzer Heimatlied", so Beate Mühl.

Heute verfügt das Dorfmuseum Gahlenz über eine Sammlung mit fast 3.000 Exponaten auf einer Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern. Jährlich kommen in das Museum um die 3.000 Besucher, darunter viele Schüler.



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