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Wie neu: Das Altmittweidaer Freibad

Start Neues Funktionsgebäude mit Imbiss geht ab Montag in Betrieb

Altmittweida. 

Altmittweida. Zum Start in die Sommerferien am Montag soll (fast) alles fertig sein: Das idyllisch gelegene Freibad von Altmittweida mit seinem 25-Meter-Schwimmbecken hat in den vergangenen Monaten ein neues Funktionsgebäude erhalten. Im Laufe der Woche werden noch abschließende Arbeiten an der Holz-Verkleidung durchgeführt. Die wurde ebenfalls blau gehalten. "Damit ist alles passend Ton in Ton", sagte Ralph Steiner vom hiesigen Architekturbüro Beier und Steiner.

Zeitgemäße Technik im neuen Gebäude

Das in seinen Grundflächenmaßen etwa 21 mal 12 Meter messende Gebäude - dessen Grundfläche konisch verläuft und so sowohl die Fluchten das Schwimmbades wie auch des Zuganges "An der Blumenaue" aufnimmt - wurde nach modernsten Aspekten ausgeführt: rund ein Dutzend moderne Umkleide-Kabinen, innovative berührungs- und wasserlose Toiletten und zeitgemäße Sanitärtechnik sind nur einiges, was hier seit März neu entstanden ist. Der neue Sanitärtrakt ist etwa 42 Quadratmeter groß.

Auch der Imbiss findet im Gebäude Platz

Begonnen hatten die Modernisierungsmaßnahmen am Funktionsgebäude bereits im vergangenen Jahr mit dem Abbruch des Bestandsgebäudes und dem Gießen der Bodenplatte. Für den Imbissbereich, den auch Nicht-Bad-Besucher nutzen können, stehen insgesamt rund 60 Quadratmeter und eine Freisitz-Außenfläche zur Verfügung. Der Betreiber des Imbisses findet hier also beste Voraussetzungen vor, um die Gäste in und am Bad zu versorgen.

"Das neue Sanitärgebäude besitzt ein Pultdach und auf der rückwärtigen Seite ein Flachdach", erklärte Steiner weiter. Auf das Pultdach sollen künftig noch Solarkollektoren installiert werden, um das Wasser zu erwärmen und damit die Badesaison zu verlängern. Das wird allerdings wohl erst im kommenden Jahr erfolgen. Der Schwimmmeister-Raum mit Ruhe-Areal hat außerdem eine Größe von etwa 20 Quadratmetern.

Auflagen mussten beachtet werden

"Mit dem Freigang vor dem Funktionsgebäude haben wir uns am alten Bad orientiert und auf die Gelände-Topografie mit fast 2,5 Meter Höhenunterschied zwischen Zugangsweg und Wasseroberfläche reagiert", weiß Steffen Beier. Auch an der Wassertechnik wurde einiges verändert: So konnte die alte Klärgrube zum Rückhaltebecken für Rückspülwasser umfunktioniert werden. Das war eine spezielle Auflage der Unteren Wasserbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen.

Das Modernisierungs-/Umbau-Projekt des Bades von Altmittweida kostet insgesamt rund 240.000 Euro. Gefördert wird diese Summe zum Großteil aus Mitteln des städtebaulichen Förderprogrammes "Brücken in die Zukunft".



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