Wie soll das Wohngebiet werden?

VORGESTELLT Maria Handtke beschäftigt sich mit Lebensbedingungen in Mittweida

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Maria Handtke will herausfinden, was das Leben in Mittweidas Neubaugebiet ausmacht. Foto: Brinkmann

Mittweida. Maria Handtke sitzt im Zentrum für Medien und Soziale Arbeit und schaut auf ihre Unterlagen. Die 27-Jährige studiert seit 2015 in Mittweida im Bereich Soziale Arbeit und steht kurz vor ihrem Master. "Ich möchte eine Arbeit schreiben, die nicht nur im Bücherregal steht", ist die Studentin entschlossen. Deshalb wählte sie auch ein praxisnahes Thema. "Ich arbeite im Hort "Sonnenschein" und habe hier viele Kontakt zu Kindern und deren Familien aus dem Wohngebiet", erzählt Maria Handtke und ergänzt: "Ich habe mich nun gefragt, was ein solches Wohngebiet ausmacht. Das möchte ich in meiner Masterabeit näher betrachten."

Was macht schönes Wohnen aus?

Unter dem Titel "Sozialstruktureller Wandel eines kleinstädtischen Wohngebietes - Handlungsbedarfe für Familien" beschäftigt sich die Studentin mit dem Leben in dem Neubauwohngebiet. Dazu hat Maria Handtke einen Bogen mit 21 Fragen erstellt, den sie mehr als 2000 Anwohnern vorlegen will. In 15 Minuten kann dieser ausgefüllt werden.

Abgefragt wird das persönliche Empfinden zum Wohnumfeld, Freizeit und anderen Lebensbedingungen. Ab dem 12. Februar werden die Fragbögen an Haushalte auf der Lauenhainer Straße, der Lutherstraße, der Rosa-Luxemburg-Straße, der Paul-Fleming-Straße, der Theodor-Heuss-Straße und dem Auensteig zugestellt. Fragebögen für weitere Personen im Haushalt werden zudem im Edeka-Markt (Nah und Gut) und in der Merkur-Apotheke ausliegen.

"Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen teilnehmen"

Zwei Wochen soll die Befragung laufen. Die Rückgabe der vollständig ausgefüllten Bögen kann ebenfalls im Nah und& Gut und der Apotheke sowie über den Briefkasten der Grundschule "Bernhard Schmidt" sowie dem Hort und Kindergarten "Sonnenschein" erfolgen. Bis zum Juni werden dann die Ergebnisse ausgewertet. "Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen teilnehmen, um eine genaue Aussage darüber treffen zu können, was sich in dem Wohngebiet in Zukunft entwickeln sollte. Die Präsentation der Ergebnisse wird in einem geeigneten Rahmen stattfinden. Die Stadtverwaltung ist informiert und bereits auf die Ergebnisse gespannt", ist Maria Handtke motiviert.