Wie Wut in Mut verwandelt wird

Projekt "FrauenStimmen" als Projekt für Chancengleichheit

wie-wut-in-mut-verwandelt-wird
Projektleiterin Julita Decke von "FrauenStimmen". Foto: Andrea Funke/Archiv

Mittweida . Der Müllerhof ist eine soziokulturelle Einrichtung für den Landkreis Mittelsachsen. Seit Anfang 2019 hört man im Müllerhof vermehrt die "FrauenStimmen", welche aus dem neuen Projekt "Werkzeugkoffer für mehr Chancengleichheit" immer lauter werden.

Überall im persönlichen Umfeld gibt es Situationen, über die Frauen immer wieder stolpern und die sie richtig ärgern. Oftmals haben sie das Gefühl, mit ihren Bedürfnissen und Anliegen nicht gehört zu werden. "Das Projektziel von FrauenStimmen ist es, zu ermutigen, persönliche Kompetenzen zu entdecken, zu stärken und so aktiv die politische Landschaft und somit die Gesellschaft mitzugestalten", erklärt Projektleiterin Julita Decke.

Die FrauenStimmen wollen helfen, Gegebenheiten und Situationen selbst zu ändern, die schon lange stören und mit ordentlich Power in ihrer Stimme nachhaltige Anerkennung und Respekt für Frauen fordern. Das Projekt bietet ein breites Angebot an Workshops, Seminaren und Diskussionsrunden, die nicht nur informativ sind, sondern auch Spaß machen und den Austausch untereinander fördern.

Gestartet wird mit zwei Veranstaltungen:

Am 28. Februar 19 Uhr findet ein Vortrag im Müllerhof mit dem Thema "Macht und Politik sind nicht dasselbe" statt. Die Referentin ist die Journalistin und Politologin Antje Schrupp aus Frankfurt/Main.

Und am 1. März hält sie einen weiteren Vortrag über das Thema "Affidamento. Oder: Warum (und wann) Beziehungen zwischen Frauen die Grundlage weiblicher Freiheit sind". Diese Veranstaltung ist im Café "Naturgut" in Mittweida, Rochlitzer Straße 23. Anmeldungen bitte bis zum 27. Februar für beide Vorträge unter frauenstimmen@muellerhof.de oder 03727/998833.