Wieder ein Stück verbessert

Vollendet Mehr Sicherheit am Förderzentrum "Käthe Kollwitz"

Die Erleichterung war den meisten Anwesenden deutlich anzumerken. Drei Jahre hatten die Baumaßnahmen am Förderzentrum "Käthe Kollwitz" an der Freiberger Albert-Einstein-Straße gedauert, eine Zeit der Belastung für Schüler und Lehrer gleichermaßen.

Die ehemalige Schulleiterin Renate Schwerter, die mittlerweile in den Ruhestand verabschiedet wurde, bringt es an Dienstag dieser Woche während der offiziellen Übergabe auf diese Formel: "Eigentlich ist es unvorstellbar, wie all das zeitgleich gelingen konnte." Unvergesslich sei ihr vor allem die Installation der Staubschutzabtrennung auf den Fluren geblieben. Ihr Dank galt besonders den vielen Arbeitern, welche rücksichtsvoll vorgegangen waren und so wenig wie es möglich war den Schulbetrieb beeinflusst hatten. Bei der tiefgreifenden und intensiven Planung seien die richtigen Schwerpunkte gesetzt worden, betonte Schwerter. Die erste Sanierung des Gebäudes erfolgte 1973 und nach der Wende wurde das Förderzentrum als erster Schulbau in Freiberg abermals überholt. Doch einst Gültiges war mittlerweile hinfällig geworden, besonders auf dem Gebiet des Brandschutzes. "Es war eine interessante und spannende Aufgabe, die sich uns hier stellte", sagt Planer Volker Agsten.

"Die Dachdeckung war undicht und nicht mehr haltbar und über allem lag der unattraktive Charme der 1990er Jahre." Jetzt hat die Schule ein neues Dach, Fluchttreppen, Brandschutztüren, moderne Sanitärbereiche und eine Blitzschutzanlage. "Es ist damit wieder ein Stück Verbesserung unserer Stadt erreicht worden", freut sich auch Bürgermeister Holger Reuter. Ein guter Grund für die Feierstunde, bei der besonders der Chor des Förderzentrums für zusätzliche weihnachtliche Stimmung sorgte. Das tun die jungen Sänger auch am Montag, den 14. Dezember, ab 10.30 Uhr auf dem Christmarkt.