Wiederaufbau bis 2017

Hochwasserschäden Stadt liegt bei Maßnahmen im Zeitplan

Das Hochwasser vom Juni 2013 ist nur scheinbar Geschichte. Im Bereich der Zwickauer Mulde, aber auch bei vielen Bächen oder Bachläufen gibt es bis heute Schäden, die noch beseitigt werden müssen. Für die Stadt Limbach-Oberfrohna stehen insgesamt 43 Maßnahmen zu Buche, die mit einem Volumen von 6,9 Millionen Euro bis Ende 2017 behoben sein sollen. Diese Summe wird komplett im Rahmen des Wiederaufbauplanes gefördert. "Wir mussten bei der Abarbeitung Prioritäten setzen, aktuell gelten acht Vorhaben als beendet", teilte Michael Claus mit. Laut dem Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung standen dabei jeweils Sedimentberäumung und Böschungssicherung im Mittelpunkt. Bis ins neue Jahr hinein werden sich weitere fünf Maßnahmen erstrecken: "Für 2016 bereiten wir nun den Neubau der Hängebrücke in Wolkenburg vor, kümmern uns um die Stützmauer an der Neuen Heimat und um den Durchlass am Talweg." Claus betonte, dass vor allem rund um den Pleißenbach sowie den Herrnsdorf-Bräunsdorfer Bach in verschiedenen Gemarkungen weitere Bauvorhaben anstehen. Bislang wurden 623.000 Euro des Gesamtbetrages verwendet. Warum sich die Maßnahmen über mehrere Jahre erstrecken, erläuterte der Fachbereichsleiter: "Wir haben 196 Bauerlaubnisse an Anwohner geschickt, bei denen uns 140 Antworten vorliegen. Wegen der umfangreichen Fragen, die sich ergaben, hatten wir schon 33 Vor-Ort-Termine. Dazu kommen nicht zählbare Termine im Rathaus oder per Telefon." Trotz allem liegt man im gesetzten Zeitrahmen. Aufwändig bedacht wird auch die Bepflanzung der erneuerten Flächen. So sollen schnell wachsende Weiden Schwarzerlen beim Wachsen stützen - die wiederum langfristig die Weiden verdrängen werden.