Winter darf gern noch warten

Baustart "Pinguinland" nimmt erste Formen an

Der Winter spricht in diesen Tagen ein erstes Machtwort, aber beim Bau vom "Pinguinland" im Limbacher Tierpark stehen deshalb noch lange nicht die sprichwörtlichen Räder still: Damit das nächste Großprojekt des Masterplans auch pünktlich im Sommer 2016 eröffnet werden kann, wird solange wie möglich an den aktuellen Bauvorhaben festgehalten. Im Oktober wurde zunächst das Gelände frei gelegt; die vormaligen Bewohner, verschiedene Entenarten, wurden an andere Tiergärten vergeben. Trotz des Schnees kann man schon gut erkennen, wo sich einmal das 160 Quadratmeter große Wasserbecken befinden wird. Die ovale Anlage wird künftig aus Stahlbeton bestehen, wegen des anstehenden drückenden Wassers wird der Boden wasserundurchlässig gefertigt. "Die Wassertiefe wird zwischen 20 Zentimeter und 1,60 Meter Tiefe differieren", war aus der Stadtverwaltung zu erfahren. "Die Besucher haben die Möglichkeit, die Tiere über zwei Glasscheiben unter Wasser zu erleben." Aber bis dahin ist der Weg noch weit: "Wir hoffen sehr, dass es kein strenger Winter wird", betonte Klaus Eulenberger. "Des Weiteren arbeiten wir hart an der Einhaltung des Kostenplanes und hoffen, dass uns die Sparkasse Chemnitz als zuverlässiger Förderer des Projekts die Treue halten wird." Der Vorsitzende des Fördervereins gab zudem bekannt, dass die geplanten Tiere erst kurz vor der Fertigstellung umgesiedelt werden können. Aktuell ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen, welche Art Pinguine die Limbacher und ihre Gäste begeistern sollen. Die Kosten dafür trägt der Förderverein.