Winter und Vampire im Freiberger Theater

Feierlichkeit Spenden sollen Kultur unterstützen

winter-und-vampire-im-freiberger-theater
Renate und Sebastian Schierz spendeten den Erlös ihrer Jubiläumsfeier an das Freiberger Theater. Hans Peter Ickrath (l.) und Ralf-Peter Schulze (r.) nahmen die Spende in der vergangenen Woche entgegen. Foto: S. Horn

Freiberg. Einen ganz besonderen Abend verlebten im Oktober die geladenen Gäste, Mitarbeiter und Geschäftspartner des Dentallabors Schierz im Freiberger Theater. Anlass für die Einladung war das 90-jährige Jubiläum des Unternehmens. Seit 1927 besteht das familiengeführte Handwerksunternehmen in nunmehr dritter Generation. Auf der Bühne wurde exklusiv für die Feiergesellschaft die Schlagerrevue "Ich bring dich um die Ecke ... zum Autobus" aufgeführt. Zudem waren alle Gäste dazu angehalten, anstelle von Geschenken und Blumen für eine soziale Einrichtung und für das Theater zu spenden. In der vergangenen Woche wurde der Erlös in Höhe von 1500 Euro nun an Theatergeschäftsführer Hans Peter Ickrath und an den Intendanten Ralf-Peter Schulze übergeben.

Was genau mit dem Geld im Theater passieren wird, ist noch nicht ganz klar. "Aller Voraussicht nach wird es aber etwas sein, was man auf der Bühne sehen kann", verrät Hans Peter Ickrath. "Uns war es wichtig, dass wir mit dem Erlös etwas Gutes tun können. Das Theater schien uns dafür die richtige Wahl", so Renate Schierz, die das Dentallabor gemeinsam mit ihrem Sohn Sebastian Schierz leitet.

Die Besucher können sich freuen auf Stücke, die ihre Herzen erwärmen

Am Wochenende wird es auf der Bühne des Freiberger Theaters wieder kalt und winterlich, wenn am Samstag ab 19.30 Uhr Giacomo Puccinis Oper "La Bohème" zu erleben ist. Während die Figuren unter der Kälte leiden, erwärmt Puccinis Musik die Herzen der Theaterbesucher - und die ersten beiden Bilder spielen direkt am Weihnachtsabend.

Bereits am Donnerstag wird es musikalisch, wenn ab 19.30 Uhr zum großen Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie in die Nikolaikirche eingeladen wird. Der Abend steht unter dem Motto "Tanz der Vampire". Mit Werken von Zoltán Kodály und György Ligeti widmet sich die Mittelsächsische Philharmonie unter der Leitung von Raoul Grüneis Werken aus Südosteuropa, der Heimat des Vampirmythos. Das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel und Joseph Haydns Sinfonie Nr. 48 C-Dur, die den Beinamen "Maria Theresia" trägt, vervollständigen das Programm. Solistin im Klavierkonzert ist die Pianistin Seoung-eun Cha.