Winterbaustellen behindern den Verkehr

Straßenbau Fünf Projekte sollen noch dieses Jahr beendet werden

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Foto: Harry Haertel/Haertelpress

Mittelsachsen. Die Bausaison an den mittelsächsischen Kreisstraßen ist für dieses Jahr fast abgeschlossen. Aktuell laufen noch zwölf Maßnahmen: von der Brückenerneuerung bis zum Kreisverkehr. "Wir planen noch fünf Projekte in diesem Jahr abzuschließen, die Witterung muss dazu aber entsprechend mitspielen", erklärt die zuständige Fachbereichsleiterin im Landratsamt Claudia Richter. Hierzu zählt beispielsweise der dritte Bauabschnitt an der Chemnitzer Straße in Penig, der Kreisverkehr in Hartmannsdorf sowie der Ersatzneubau der Stützwand in Berthelsdorf.

Können die Ziele eingehalten werden?

"Unser Ziel ist es stets bei Projekten eine Sperrung über den Winter zu verhindern", erklärt Richter. Bei einigen Maßnahmen ist dies nicht möglich, teilweise würde aber dort noch unter Vollsperrung weitergebaut. Dies sei nach Angaben Richters in Kiebitz sowie beim Ausbau der Langenauer Straße in Geringswalde der Fall. Unter einer halbseitigen Sperrung läuft weiterhin die Instandsetzung der Straßenentwässerung am Ortseingang Böhrigen.

Die Arbeiten ruhen zwischen Mitte Dezember und Ende Februar beim Ersatzneubau der Gewölbebrücke bei Mulda. In wieweit Bus- und PKW-Verkehr bereits über das neuen Bauwerk fahren können oder weiter die Umfahrung nutzen, wird sich in den nächsten Wochen, bis Weihnachten entscheiden.

Über den Winter laufen die Vorbereitungen für weitere Maßnahmen im kommenden Jahr. So läuft derzeit die Ausschreibung für den dritten Abschnitt der Kreisstraße 7706 in Breitenau oder den Ersatzneubau für eine Brücke der K7597 in Gleisberg. "Ziel sei, dass wir gleich nach der Winterpause dort beginnen können", erklärt Claudia Richter abschließend.