Winterdienst gut gerüstet

Straßenmeisterei Männer in Orange wollen Väterchen Frost die Suppe versalzen

Die Straßenmeistereien im Landkreis sind für die Wintermonate gerüstet. Gerüstet heißt in diesem Fall, dass die Depots nahezu bis zum Anschlag gefüllt sind. Und zwar mit knapp 5.300 Tonnen feinstem Streusalz, dass nur darauf wartet, bei Schneefall und gefrierender Nässe auf die mittelsächsischen Straßen gestreut zu werden. "Das sind immerhin rund 1.600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen", sagt Landkreis-Sprecher André Kaiser. Und sollte der Winter strenger werden als erwartet, lagern noch etwa 4.200 Tonnen Salz in den Depots Altmittweida, Böhrigen, Langenau, Neundorf und Rechenberg-Bienenmühle. Um dem frostigen Winter die Suppe ordentlich zu versalzen, stehen den Straßenwärtern insgesamt 24 umgerüstete Fahrzeuge vom Landkreises und gut 30 Fremdfahrzeuge zur Verfügung. Sollte das nicht reichen, können weitere externe Fahrzeuge als auch Radlader von der Landkreisbehörde angemietet werden.

Neben der Technik wurden inzwischen auch die Mitarbeiter der sechs Straßenmeistereien ganz offiziell in Bereitschaft versetzt, informiert Kaiser. Dazu zählen auch die 30 Männer in Orange, die in Rochlitz stationiert sind. "Wenn in den kommenden Tagen der erste Schnee fallen sollte, rücken wir mit unseren vier Großfahrzeugen aus", sagt Straßenmeister Bernd Brandt. "Außerdem können bei Bedarf fünf Vertragsfahrzeuge anfordern, die uns externe Firmen aus der Umgebung zur Verfügung stellen", ergänzt Brandt, der auf einen milden Winter hofft. Wenn er doch schneereicher wird, ist die Straßenmeisterei jedenfalls mit genügend Salz gewappnet. "Im Depot lagern 1.207 Tonnen Streusalz und weitere 710 Tonnen sind außerhalb in Lagerhallen untergebracht", sagt Brandt. Im Winter 2011/2012 hatte die Straßenmeisterei fast 800 Tonnen Streugut benötigt, um etwa 290 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen für die Autofahrer nahezu rund um die Uhr frei zu halten.