Wintereinbruch sorgte für Gefahren

Wetter Feuerwehren musste ausrücken - Kälte weicht vorerst nicht

Hohenstein-Ernstthal/Region. 

Nach dem Wintereinbruch sahen Wälder und Parks in der Region idyllisch aus, doch der Spaziergang war nicht ungefährlich. Vielerorts gab es Schneebruch, stellenweise fielen sogar dicke Äste und ganze Bäume auf den Boden. "Der Schnee ist sehr feucht und damit schwer", so Manfred Dietz, Bauhofleiter und Feuerwehrchef in Hohenstein-Ernstthal. Auf dem Pfaffenberg, der mit rund 480 Metern Höhe eine der höchsten Erhebungen im Verbreitungsgebiet ist, fielen rund 30 Zentimeter Schnee. An Stellen, wo Straßen durch Äste und Bäume bedroht waren, mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren zur Kettensäge greifen. Da aber nicht an allen Wegen die Gefahr gebannt werden kann, müssen Spaziergänger auch in den nächsten Tagen vorsichtig sein.

Das Winterwetter bleibt der Region in den nächsten Tagen erhalten. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert nach einer kurzzeitigen leichten Milderung wieder einen Temperaturrückgang und weitere Schneefälle. "In den Nächten ist bei Aufklaren über Schnee strenger Frost möglich", so Diplom-Meteorologe Thomas Schumann vom Deutschen Wetterdienst. Für die kommenden beiden Wochen geht die Langfristprognose von weiterhin winterlichem Wetter aus. Vorhersagen für Weihnachten können noch nicht getroffen werden.