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Wo das Schneidern zu Hause ist

Freizeit Jeden Montag ist Handarbeit Trumpf

Burgstädt. 

Das Herstellen von Unikaten - von Dingen, die nicht von der Stange kommen, ist immer mehr im Kommen. Entsprechend hat sich auch das Freie Familienzentrum vom Verein ChristophorusHaus in Burgstädt in der Chemnitzer Straße 97 auf diesen Trend eingestellt: "Wir bieten speziell immer am Montagvormittag das Schneidern mit Annett an", sagte dazu Lolita Erhard aus dem Vereinsvorstand. Die 54-jährige Annett Kluge aus Taura ist schon von Kindesbeinen an leidenschaftliche Näherin. "Die verschiedenen Handarbeitstechniken habe ich damals alle von meiner Mutter gelernt", erzählt sie. Seitdem hat die Tauraerin ihr Wissen und Können zum Stricken, Stopfen, Nähen und Häkeln stets erweitert, vervollkommnet und vertieft. "Da ich hier mein Wissen weiter geben und mit anderen teilen kann sowie unter Gleichgesinnten bin, gefällt es mir hier im Familienzentrum sehr gut", so Kluge. Bereits mit sechs Jahren hat sie für ihre Puppen die erste Maß-Bekleidung angefertigt. "Was es zu kaufen gab war nicht nur zu teuer, sondern auch nicht individuell genug", erinnert sich die 54-Jährige, weshalb sie das gemacht hat. Und Annett Kluge bildet sich auf dem Gebiet der Handarbeitstechniken nicht nur mit Fachliteratur weiter, sondern besucht auch entsprechende Messen, wie den Kunsthandwerkermarkt in Chemnitz.