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Wo der Lafer Samba fährt

Rallye Sachsen-Classic begeistert mit Oldies und Stars

Fahrzeuglegenden aus fast 100 Jahren haben auch in diesem Jahr dafür gesorgt, dass die 11. Auflage der Rallye "Sachsen Classic" zehntausend Schaulustige an der Strecke begeistert hat. Und nicht nur sie. Denn auch die Teilnehmer waren begeistert. Starkoch Johann Lafer strahlte mit der Sonne um die Wette, als er mit seinem VW T1 Samba-Bus aus dem Jahr 1963 auf dem legendären Sachsenring seine Runden drehte. Das ging zwar mit dem 50 PS-Gefährt deutlich langsamer als bei anderen Teilnehmern oder den Rennmotorrädern, die hier normalerweise ihre Runden drehen, doch das störte offenbar nicht.

Warum das so ist, wusste mit Thomas Frank der Fahrer eines legendären Wanderer W25 K. "Es kommt darauf an, möglichst gleichmäßig zu fahren", erklärte er. Minimal drei Minuten und maximal fünf Minuten pro Runde waren erlaubt und mussten jeweils bei der Wiederholung bestätigt werden, erklärte der Oldtimerliebhaber, der in seinem Wagen auch schon einmal Thomas Gottschalk chauffierte. "In Sachsen gibt es ein besonders interessiertes Publikum. Hier ist eben die Wiege dieser tollen Fahrzeuge", betonte der Oldtimer-Enthusiast. Olympiasieger Matthias Steiner, der am Mittwoch schon bei den Handballern vom HSV Glauchau zu Gast war, saß in einem etwas jüngeren Oldtimer. Er war im Ford Sierra Cosworth (Bj. 1986) mit reichlich 200 PS unterwegs.

Die Rallye war am Donnerstag in Zwickau gestartet worden und endet am heutigen Samstag mit einem Rundkurs, der in Chemnitz beginnt und hier auch endet. Unter anderem geht es nach Mittweida, Augustusburg und Schwarzenberg. Auf dem Schlussstück zwischen Zwönitz und Chemnitz wird auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich in einer der edlen Karossen mitfahren. Eine Fotostrecke zum Thema finden Sie unter www.blick.de