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Wohin geht die Reise?

Moto3 Heidolfs Duo ist heiß auf den Sachsenring

Alle warten auf die große Show. Das am Sachsenring ansässige Team von Saxoprint RTG ist wahrlich in dieser Saison nicht vom Erfolg verwöhnt und setzt alles Hoffen auf das kommende Wochenende. "Wir sind mit einem Sieg in diese Saison gestartet und haben auf diesen Knaller gesetzt", so Teamchef Dirk Heidolf, der in Alexis Masbou, den 27-jährigen Franzosen, der für den Spanier Efren Vazquez ins Team kam, alle Sprossen der Erfolgsleiter öffnen wollte. "Jetzt geht es aufwärts, wir sind auf dem richtigen Weg", war der Tenor aller Verantwortlichen im Team. Aber jäh brach diese erste Sprosse auf dem Erfolgsweg ab und nur noch ein 15. Platz (Jerez) und sieben Punkte (9.) in Mugello standen zu Buche, sodass der Hoffnungsträger mit 33 Punkten auf dem 13. Platz vor dem Sachsenring-Gaudi liegt.

Diesen "Seuchen-Tiefpunkt" erlebte die Sachsen-Crew in Assen. Entnervt mit kaputter Honda (Schaltungsprobleme) fuhr Masbou als Letzter während des Rennens in die Box.

Aber auch beim zweite Mann im Team, dem Schotten John McPhee erfüllen sich die Vorschusslorbeeren nicht, denn er wurde am Schluss der Saison in der kommenden Weltmeisterschaft ganz weit oben eingeschrieben. Einen Punkt mehr hat er gegenüber seinem Stallgefährten eingefahren und wurde sogar noch Zehnter im Niederländischen. "In acht Rennen fünfmal in die Punkte. Am Sachsenring kann es nur noch besser werden", so der 20-Jährige, der zwei Tage nach dem Sachsenring-Spektakel seinen Geburtstag feiert.

Teamchef Dirk Heidolf bringt das Ganze auf den Punkt: "Wir müssen in den guten Punkterängen ankommen. Alles andere zählt nicht. Unseren Heimvorteil mit den vielen Fans im Rücken müssen wir unbedingt nutzen", so der ehrgeizige Ex-Grand-Prix-Pilot.



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