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Vogtland

"Wovon sollen wir leben?" Unmut bei Mittweidaer Händlern wächst weiter

Protest Auf dem Marktplatz waren Unzufriedenheit und Frust greifbar

Mittweida. 

Mittweida. Bei einer weiteren angemeldeten Protest-Veranstaltung der Mittweidaer Händler und Gewerbetreibenden auf dem Mittweidaer Marktplatz unter dem Motto "Wir machen auf _merksam" wiesen sie am heutigen Montag gemeinsam mit weiteren interessierten Bürgern wiederholt mit Nachdruck auf ihre existenzbedrohende Situation hin.

 

Auf Transparenten war beispielsweise zu lesen: "Wovon sollen wir leben? - Hartz IV ist keine Alternative" oder "Wo bleibt die Gerechtigkeit?". Ilona Krebs, Inhaberin eines Schuhgeschäftes in der Rochlitzer Straße, brachte einen anderen Aspekt in die Diskussion: "Manche haben Angst die Formulare zum Beantragen der Hilfen auszufüllen, um keinen Fehler zu machen".

Zu den Zahlungsmodalitäten sei nämlich nur wenig bekannt. Die soziokulturelle Begegnungsstätte "Müllerhof" war auch wieder mit einigen Mitarbeiterinnen vor Ort, um der Kultur möglichst bald wieder auf die Sprünge zu helfen: "Solidarität mit den Händlern. Vielfalt erhalten. Müllerhof öffnen", war auf ihrem Banner zu lesen.

Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) diskutierte ebenfalls mit den Händlern. Für Donnerstag wolle er außerdem bei Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU) anfragen, ob der sich auf dem Marktplatz den Fragen der Händler stelle. Falls ja, werde die Zeit kurzfristig bekannt gegeben.