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Wow! Kleines Fohlen kommt ganz groß raus

Schau Pferdenachwuchs präsentierte sich kritischen Blicken

Altzella. 

Altzella. Womöglich war es der erste große Ausflug für Novallino la Mercy, das zwei Monate alte Fohlen aus dem Stall von Falk Eschinger in Großschirma. Am vergangenen Freitag ging es für den kleinen Hengst gemeinsam mit seiner Mutter, der Stute Peggy, bis in das Kloster Altzella bei Nossen. Dort fand die große Fohlenschau des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen statt. "Jedes Fohlen muss zu einer Bewertung und Registrierung", erläutert Falk Eschinger den Vorgang. "Im Nachgang werden die Tiere dann gechipt." Was bedeutet, dass sie eine Markierung bekommen.

Nervöse Pferde und Züchter

Novallino bringt beste Voraussetzungen für eine gute Bewertung mit sich, denn erstens ist er selbst ein hübsches Kerlchen und zweitens sind auch seine Eltern echte Prachttiere. Mutter Peggy lässt sich auf jeden Fall sehen, und Vater No Mercy, Zuchthengst auf dem Haflinger-Gestüt im thüringischen Meura, ist unter Fachleuten durchaus bekannt. Von ihm, so hofft Eschinger, erbt Novallino die besondere Gangart.

42 Fohlen sind an diesem Tag in Altzella gemeldet. Kaltblüter, Schwere Warmblüter, Haflinger und diverse Ponyrassen werden über eine Wiese geführt und kritische Blicke notieren alles was auffällt. Entsprechend nervös sind nicht nur die Pferde, sondern auch die Züchter. Bei Novallino erweist sich jede Unruhe am Ende als unbegründet, denn er erhält stolze 23 Punkte und wird sogar als Prämienfohlen deklariert. Gute Voraussetzungen also, einmal vielleicht selbst Stammvater edler Nachkommen zu werden.



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