Zebra galoppiert zur Meisterschaft

Rallye Zeltners sichern sich vorzeitig den Gesamtsieg

Ein dritter Gesamtrang genügen Ruben und Petra Zeltner vom Fahrsicherheitszentrum Sachsenring bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg, um sich bereits beim vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) nach 2014 erneut den Titel im Porsche 911 GT3 zu sichern. Im Ziel mussten sie sich nach 13 Wertungsprüfungen über 139 km hinter den beiden Skoda Fabia R5 von Fabian Kreim und Sandro Wallenwein einsortieren. "Das ist ein hart erkämpfter Meistertitel", so der frisch gebackene DRM-Champion im Ziel. "Die Konkurrenz war noch stärker als bei unserem Gesamtsieg 2014." Die spürbare Erleichterung war nicht nur der hohen sportlich Herausforderung in dieser Saison geschuldet. Bereits am Freitagabend verloren die Lichtensteiner etwa 20 Sekunden. Ein weiterer "Verbremser" demonstrierte die Nervosität des Titelverteidigers. "So viele kleine Fehler am Stück sind mir im Laufe der kompletten Saison noch nicht passiert", kommentierte Ruben Zeltner seine eigene Fahrt. Das Ergebnis am Freitagabend war daher lediglich ein vierter Gesamtrang. Nachdem sich das Team am Samstag auf Platz drei gekämpft hatte, kam eine neue Hiobsbotschaft hinzu. "Das Getriebe wurde immer lauter und die Schläge beim Schalten immer heftiger. Wir hatten schon gefürchtet, nicht ins Ziel zu kommen", kommentierte Ruben Zeltner das Geschehen und konnte sein "Zebra" (schwarz-weiß-gestreifte Lackierung des Porsche) noch gut über die Linie bringen.

Die Dankesrede nach dem Zieleinlauf sah einen sichtlich berührten Ruben Zeltner. "Es war eine tolle Saison mit so viel Nervenkitzel mit einer riesigen Unterstützung von Sponsoren, Team bis zu meiner Ehefrau, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre. "Ich freue mich auf einen schönen Saisonabschluss zur ADAC 3-Städte-Rallye in Bayern. Ich bin absolut happy", meinte Petra Zeltner mit Tränen in den Augen.