• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Vogtland

Zehn Straftaten nach wilder Verfolgungsjagd

Polizei 29-Jähriger flüchtet vergeblich vor der Polizei

Lichtenau. 

Lichtenau. Als die Zivilbeamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe der Polizeidirektion und der Bundespolizei am Donnerstagmorgen an einem vorbeifahrenden Ford Mondeo Verdacht schöpften, erwies sich dies wenig später als großer Fang.

Bei der Überprüfung des Kennzeichen stellte sich heraus, dass dieses zur Fahndung ausgeschrieben war und eigentlich an einen PKW Citroën gehörten. Daraufhin nahmen die Beamten die Verfolung auf.

Die Zivilfahnder folgten den aus Chemnitz kommenden Ford, der nun über die B 169 in Richtung Mittweida fuhr. Am Abzweig Krumbach schöpfte der Fahrer Verdacht und beschleunigte stark. Die Beamten nahmen mit Blaulicht, Martinshorn und eingeschaltetem Anhaltesignal die Verfolgung Richtung Zschöppichen, weiter in Richtung Schönborn und Irbersdorf auf. Der Ford-Fahrer versuchte die Polizei auch über Feldwege, Waldwege und unbefestigte Äcker abzuhängen, wobei ihm bei der Flucht beinahe das Heck des Wagens abgebrochen wäre und die Kollision mit einem Baum nur knapp vermieden werden konnte.

In Sachsenburg ging dem 29-Jährigen wohl die Puste aus. Er hielt mit seinem Ford in der Mittweidaer Straße und wurde dort von den Beamten festgenommen. Es stellte sich nun heraus, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besaß und den Ford ohne Zulassung und ohne Pflichtversicherung fuhr. Im Fahrzeug fanden die Beamten weiterhin eine kleine Tasche mit etwa 0,5 Gramm Crystal, sowie ein Metalldorn (Stichwerkzeug) und ein Einhand-Klappmesser. Der 29-Jährige stand bei der wilden Verfolgungsjagd zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Gegen den 29-Jährigen wird nunmehr wegen insgesamt zehn Tatbeständen ermittelt.



Prospekte & Magazine