Zuckerbankett: Nichts für Figurbewusste

Ausstellung Schloss Rochsburg stellt noch bis Mitte Oktober aus

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Koch und Konditormeister Georg Maushagen aus Düsselsdorf stellt auf der Rochsburg ein ganz besonderes Kunstwerk aus Zucker vor. Foto: Aussteller

Rochsburg/Lunzenau. Noch bis zum 15. Oktober zeigt Schloss Rochsburg einmal etwas ganz anderes: das Jülicher Zuckerbankett des Kochs und Konditormeisters Georg Maushagen aus Düsseldorf.

Inspiriert von der "Jülicher Hochzeit"

Als Vorlage für dieses einzigartige Ausstellungsobjekt diente die sogenannte "Jülicher Hochzeit" des Jahres 1585 zwischen Markgräfin Jacobe von Baden und dem Jungherzog Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg in Düsseldorf. Ein Höhepunkt dieser Zeremonie soll damals ein gänzlich aus Zucker hergestellter Tafelaufsatz, der einem Paradiesgarten glich, gewesen sein.

Dieses beeindruckende Schaubankett in langjähriger, akribischer Kleinarbeit nachzugestalten, machte sich der Zuckerbäcker Georg Maushagen zur Lebensaufgabe. Es wurde aus rund einer Tonne des Spezialzuckers Isomalt gefertigt und hat damit fast eine Millionen Kilokalorien. Dieses Zuckerbankett ist derzeit das weltweit wohl größte Kunstwerk aus Zucker überhaupt.

Eine zuckersüße Festtafel

Die zuckersüße Schlossanlage, Figuren, Tiere, Bäume, Früchte, Schalen, Teller und vieles mehr sind auf einer langen Festtafel platziert und werden den Besuchern nicht nur den Atem rauben, sondern ihnen auch im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Die Ausstellung kann von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr, an den Wochenenden und Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.