Züchter freut sich über Titel

Hobby Heiko Lehmann war bei der Bundesschau erfolgreich

Vor allem mit einem kurzen Fell sowie den großen und perfekt geformten Köpfen haben die "Langohren" von Heiko Lehmann aus Kertzsch die Jury überzeugt. Der 51-Jährige gewann bei der Bundesschau, die in Kassel stattfand, den Titel in der Rasse "Schwarze Wiener". Die Jury bewertete die Sammlung von Heiko Lehmann mit 387 (von 400 möglichen) Punkten. Der Mann aus Westsachsen setzte sich bei seiner Premieren-Teilnahme an einer Bundesschau gegen rund 30 weitere Züchter aus ganz Deutschland durch.

Das Hobby ist für Heiko Lehmann, der als Maurer arbeitet, mit einem großen zeitlichen Aufwand verbunden. Er verbringt täglich rund zwei Stunden am Stall. Die Tiere müssen früh und abends gefüttert sowie mit frischem Wasser versorgt werden. Dazu kommen das Ausmisten der Ställe und die Pflege der Langohren. Es müssen schließlich die Krallen geschnitten und das Fell gekämmt werden. Durch die Ställe von Heiko Lehmann hoppeln rund 30 Kaninchen. Die besten Tiere wurden bei der Bundesschau gezeigt. "Man freut sich einfach über die Entwicklung der Tiere", sagt Heiko Lehmann, der zum Kleintierzüchterverein in Remse gehört. Er verbindet mit seinem Hobby unter anderem Ruhe und Zufriedenheit.

Mit den Tieren ist Heiko Lehmann schon lange verbunden. Er konzentrierte sich zunächst auf die Geflügel-Zucht. Nachdem das Hauptaugenmerk zwischen 1980 und 1995 den Federtieren galt, folgte im Anschluss der Wechsel zu den Rassekaninchen. Mit den "Schwarzen Wienern" hat der Mann aus Kertzsch schon etliche Erfolge gefeiert. Er landete unter anderem zweimal bei Kreismeisterschaften und fünfmal bei Sachsenmeisterschaften ganz vorn. Urkunden und Trophäen von diesen Ausstellungen füllen mittlerweile die Wände einer kleinen Hütte auf dem Grundstück von Heiko Lehmann.