Zuger Straße in Freiberg: Erster Bauabschnitt wieder freigegeben

Anwohner und Verkehrsteilnehmer profitieren von spürbaren Erleichterungen

Freiberg

Der erste Bauabschnitt der Zuger Straße ist abgeschlossen und bringt für Anwohner und sowie alle Verkehrsteilnehmer spürbare Erleichterung.

Nach 6 Monaten wieder befahrbar

Nach dem Baustart am 16. Juni ist das Teilstück zwischen der Einmündung Käthe Kollwitz Straße und der Hausnummer 52 nun nach rund sechs Monaten Bauzeit wieder befahrbar. Ab Freitag, 19. Dezember, fließt der Verkehr dort wieder wie gewohnt. Damit endet eine Phase, die Geduld verlangt hat und zugleich ein wichtiger Schritt für eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur in Freiberg ist.

Solide erneuert von unten nach oben

Der Ausbau war weit mehr als eine neue Asphaltdecke. Noch bevor die eigentlichen Straßenbauarbeiten begannen, wurde die unterirdische Infrastruktur umfassend saniert. Erneuert wurden unter anderem der Mischwassersammelkanal samt Anschlusskanälen sowie Trinkwasserleitungen. Auch Elektro- und Telekommunikationskabel wurden neu verlegt. Erst danach folgte der sichtbare Teil der Maßnahme mit neuer Fahrbahn, erneuerten Gehwegen und beidseitigen Parkständen.

Asphaltstraße neu hergestellt

Die rund sechs Meter breite Asphaltstraße ist vollständig neu hergestellt. Die Gehwege wurden mit ökologischem Betonpflaster ausgebaut, das den natürlichen Wasserkreislauf unterstützt und zugleich eine ebene Oberfläche für den lauf- und rollfreundlichen Fußgängerverkehr bietet. Straßenbeleuchtung, Verkehrszeichen, Markierungen und unterirdische Altglascontainer entsprechen nun ebenfalls dem aktuellen Standard.

Mehr Grün und klare Perspektive für die nächsten Jahre

Auch die Gestaltung des Straßenraums wurde mit Blick auf Lebensqualität mitgedacht. Künftig sollen Chinesische Wildbirnen und Traubenkirschen die Zuger Straße begrünen und das Bild Schritt für Schritt zu einer Allee entwickeln. Für den ersten Bauabschnitt belaufen sich die Kosten auf rund 770.000 Euro, unterstützt durch eine Förderung von rund 262.600 Euro.

Zweiter Bauabschnitt folgt 2026

Im kommenden Jahr folgt der zweite Bauabschnitt bis zum Bereich der Hausnummern 26 und 28, erneut unter Vollsperrung. Zur Vorbereitung werden Bäume gefällt. Die Stadt setzt damit den langfristig angelegten Ausbau fort und bleibt bei einem Plan, der Belastungen bündeln und am Ende spürbare Verbesserungen bringen soll.

 

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