• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Zuhause bleiben und den Helfern helfen

Dank Gewerbetreibende unterstützen mit Lieferdienst - Landfrauen nähen Masken

Oederan. 

Oederan. Ralph Quandt kennen nicht nur viele Oederaner als unermüdlichen Unterstützer und Spendensammler des Elternvereins krebskranker Kinder Chemnitz. Ein Engagement, das auch mit einer eigenen Erkrankung zusammenhängt. Mit dieser Vorerkrankung gehört er zur Risikogruppe in Zeiten von Corona und muss seit Mitte März auf Anraten seiner Hausärztin zu Hause bleiben.

"Und das mache ich konsequent", sagt Quandt und appelliert durchaus auch an ältere Menschen, es ihm gleich zu tun und zu Hause zu bleiben. "Wir helfen damit nämlich den Helfern, also jenen, wie beispielsweise den Verkäuferinnen und Verkäufern in den Geschäften, die das Leben noch aufrecht erhalten." Ralph Quandt dankt unter anderem den Damen der Landfrauengruppe, die Nasen- und Mundmasken nähen, von denen einen Teil auch dem Elternverein zugutekommt. Und er dankt den Oederaner Gewerbetreibenden. In der Stadt haben sich mehr als 30 Mitglieder des Stadtmarketingvereins und andere Gewerbetreibende zusammengeschlossen und einen Liefer- und Abholdienst eingerichtet.

Einerseits ist jeder einzelne Gewerbetreibende während der üblichen Öffnungszeiten telefonisch für Bestellungen erreichbar. "Man kann in der Stanze anrufen, das funktioniert, man kann in der Drogerie anrufen oder auch der Stadtverwaltung. Das funktioniert. Man muss sich aber auch helfen lassen und nicht glauben, mit 70 oder 80 Jahren in dieser Situation noch alles selbst machen zu müssen. Da gibt's eben mal kein Schnäppchen." Für den Lieferdienst in Oederan gibt es auch einen zentralen Ansprechpartner: Claudia Stowasser GPS Nothnagel im Einkaufspark "Zur Stanze", Tel.: 037292/4235, E-Mail: stowasser@grafik-print-nothnagel.de.