Zukünftig weniger Papier in den Aktenschränken

Jobcenter Nun führt auch Mittelsachsen die elektronische Akte ein

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Foto: shironosov/iStockphoto

Freiberg. Das Jobcenter Mittelsachsen hat Anfang dieser Woche die sogenannte elektronische Akte eingeführt. Die elektronische Akte - kurz eAkte genannt - ist das elektronische Abbild der bisherigen Kundenakte in Papierform.

Informationen überall zugänglich

Alle Unterlagen, die im Jobcenter eingehen, werden gescannt und in einer elektronischen Ablage gespeichert. Dadurch könnten sämtliche Anliegen schneller geklärt werden, heißt es in einer Mitteilung. Denn es kann von jeder Geschäftsstelle aus und zu jeder Zeit auf die elektronische Akte zugegriffen werden.

"Selbstverständlich wird der Datenschutz eingehalten und nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auf die eAkten zugreifen, die dazu berechtigt sind. Aber es liegen keine Papierakten mehr in Büros oder in Aktenschränken und sie sind optimal - wie in einem elektronischen Safe - geschützt. Wir als Jobcenter sparen Postwege, Papier und Lagerfläche", so die Pressestelle des Jobcenters.

Das Prozedere für Kunden bleibt gleich

Für die Kundinnen und Kunden des Jobcenters ändert sich nichts. Wie bisher können Unterlagen in Papierform (möglichst als Kopie) eingereicht werden.

Die elektronische Aktenführung wird bundesweit in den Jobcentern bereits seit 2016 schrittweise eingeführt. In Sachsen erfolgt die Einführung in drei zeitlichen Wellen. Das Jobcenter Mittelsachsen gehört zu den letzten Einrichtungen, die auf die eAkte umsteigen.