Zur Schlössernacht kam das Sams

Theater Buntes Programm begeisterte die Besucher

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Sams mit seinen roten Haaren und frechen Sprüchen hatte sich Herrn Taschenbier (l.) als Papi auserwählt. Foto: Andrea Funke

Rochsburg. Schon am zeitigen Nachmittag hatte sich Elke Kemmesies mit ihren beiden Enkel von St. Egidien auf den Weg zur Rochsburg gemacht. "Wir informierten uns in der Zeitung über das Programm der Nacht der Schlösser und entschieden uns gleich für die Rochsburg, als wir von dem Theaterstück für Kinder lasen", berichtete die Besucherin.

So kam es, dass sie schon die Proben im Wirtschaftshof verfolgen konnten und begeistert waren. Zum ersten Mal besuchten die Gäste aus St. Egidien die Rochsburg und fanden sie toll. Gespannt hatten die sechs- und achtjährigen Enkel Platz vor der kleinen Theaterbühne genommen und die Geschichte von "Sams" interessiert verfolgt. Das lustige Wesen "Sams", wo keiner so richtig wusste, ist es nun ein Mädchen oder Junge, zog so gleich die Zuschauer in seinen Bann.

Auch Rainer Bemmann mit Frau und Enkeltöchtern saßen im Publikum. "Wir haben zuhause ein Video von Sams und können uns gut an ihn erinnern, deshalb haben wir uns gefreut, dass solch ein Theaterstück hier gezeigt wird", bekräftigt die Ehefrau und war genau wie die kleinen Enkel von dem vorwitzigen "Sams" auf der Bühne begeistert.

Das Sams besuchte erstmals die Rochsburg

Das H.O. Theater Dresden spielte das märchenhafte Theaterstück zum ersten Mal auf der Rochsburg. Der "Sams" mit seinen knall roten Haaren und blauen Punkten im Gesicht, hatte sich ausgerechnet Herrn Taschenbier als Vater ausgesucht, der zur Untermiete bei Frau Rotkohl wohnt. Die mehr als 50 Besucher verfolgten gespannt die Abenteuer des "Sams", dass alle Wünsche von Herrn Taschenbier erfüllte und dafür immer einen Punkt verlor.

Das Team vom Schloss Rochsburg zeigte, dass die Nacht der Schlösser, nicht nur für Erwachsene interessant sein kann. Auch die Führungen am Nachmittag sowie in den späteren Abendstunden waren gut besucht. Laut Schlosssprecherin Nicky Wehr kamen zirka 250 Besucher, diese hatten sich auch an den magischen Harfenklängen in der Kapelle von "Kasjopaja" begeistert und bis gegen 23 Uhr noch im Museum umgeschaut.