Zuversicht für die Region

Optimismus Deutscher Grand Prix nur auf dem Sachsenring

Er ist optimistisch vom letzten Grand Prix aus dem spanischen Valencia wieder in der Heimat eingetroffen. Der Gersdorfer Wolfgang Streubel, Geschäftsführer der Sachsenring Rennstrecken Management GmbH (SRM), hat für den Sachsenring Grand Prix zukunftsorientierende Mitteilung im Reisegepäck. "Obwohl wir bei den großen Verhandlungen zwischen Dorna und ADAC nicht dabei sind, haben wir in Valencia mit den Dorna-Verantwortlichen gute Gespräche führen können", so Streubel, der auf die Zeit nach 2016 hinweist, denn im nächsten Jahr gilt der bestehende Vertrag zwischen den Spaniern und dem Sachsenring. "Man hat uns versichert, dass es einen deutschen Grand Prix nur auf dem Sachsenring geben wird und auf keiner anderen Rennstrecke im Lande", ist Wolfgang Streubel schon etwas erleichtert und weiß auch, dass diese Nachricht der Fanseele gut tun wird. Er sei auch zuversichtlich, das Ganze zeitnah zu packen. So wäre der Eindruck nach den Gesprächen gewesen.

Die Situation schätzt der ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, der sich auf Anfrage der "Freien Presse" äußerte, wie folgt ein: "Wir befinden uns auf allen Ebenen in Gesprächen mit der Dorna und diese sind weit fortgeschritten. Aktuell arbeiten die Juristen an der Vertragsausgestaltung", erklärt Tomczyk. "Am liebsten wäre es uns, noch in diesem Jahr noch den Deckel draufzumachen."

Kann die Region um den Sachsenring nun aufatmen? Zum einen bekräftigt die Dorna, nur am Sachsenring die WM auszutragen, zum anderen hatte der Sportpräsident auch angedeutet, dass über andere Rennstrecken in Deutschland nachgedacht würde und begründet: "Mit Sicherheit hat sich der Sachsenring in den vergangenen Jahren als Heimat des deutschen Motorrad Grand Prix etabliert. Allerdings werden die Rahmenbedingungen immer problematischer", warnt Tomczyk.