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Zwei Loks ziehen Express

Saisonstart Erste Tour führt ins Erzgebirge

Glauchau. 

Die Mitglieder des Vereins "IG Traditionslok 58 3047" organisieren einen "Frühlingsexpress". Sie starten am 5. April zu einer Rundfahrt durch das sächsisch-böhmische Erzgebirge. Im Zug ist Platz für rund 550 Fahrgäste. "Wir haben bisher schon mehr als zwei Drittel der Tickets verkauft", sagt Vereinschef Sebastian Liske. Der "Frühlingsexpress" wartet mit einigen Besonderheiten auf: Er wird aufgrund seiner Größe von zwei Dampflokomotiven - einer 010509-08 und einer 35 1097-1 - gezogen. Zudem soll im tschechischen Eger ein rund zweieinhalbstündiger Aufenthalt eingelegt werden. "Solche Reisezüge werden immer seltener", sagt Liske, der seit sechs Jahren an der Spitze des rund 55 Mitglieder zählenden Vereins aus Glauchau steht. Die Organisatoren planen zur Tour am 5. April den Zustieg in Dresden, Freiberg, Chemnitz, Glauchau und Zwickau. Der Laufweg führt unter anderem über Schirnding, Eger, Karlsbad, Komotau und Usti. Informationen zur Tour und zu den Tickets gibt es im Internet unter www.dampflok-glauchau.de und unter der Rufnummer 03763/7782864.

Die "IG Traditionslok 58 3047", die ihr Domizil am Bahnbetriebswerk in Glauchau hat, lädt in diesem Jahr zu insgesamt sieben Sonderfahrten aus. Die Vorbereitung und Planung der Touren stellt für die Macher eine Herausforderung dar. Sie müssen zunächst ihre Ideen zusammentragen. "Dann prüfen wir, ob die Streckenführung auch technisch machbar ist", sagt Liske. Der Grund: Es wird ein Bahnhof, wo Wasser getankt und die Lok gedreht werden kann, benötigt. Liske: "Das wird immer schwieriger".