Zwei Millionen für neue Kita in Rossau

Investition Landratsamt prüft Antrag für geplanten Ersatzneubau

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Rossau. Mit der größten Investition der kommenden zehn Jahre, so bezeichnete der Rossauer Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) den geplanten Neubau der örtlichen Kindertagesstätte, soll offenbar noch in diesem Jahr begonnen werden. Wie der Gemeindechef auf der letzten Sitzung des Rates bekanntgab, plane man mit einem Baustart noch im September dieses Jahres. Abhängig sei man allerdings noch von der Baugenehmigung des zuständigen Landratsamtes.

Dem Amt zufolge liege der Bauantrag bereits zur Prüfung vor, ein konkretes Datum könne man aber noch nicht benennen. Sollte sich das Genehmigungsverfahren jedoch noch länger hinziehen als geplant, könnte auch erst nach dem Winter im neuen Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Ein Kredit war nötig

Beim Zeitplan ab September könnte man hingegen bereits gegen April 2018 mit der Inbetriebnahme des neuen Kindergartens rechnen, so Gottwald. Der notwendig gewordene Ersatzneubau wurde bereits im vergangenen Jahr von den Gemeinderäten beschlossen. Um die Gesamtkosten von etwa zwei Millionen Euro zu stemmen, plant die Gemeinde neben der Einreichung mehrerer Fördermittelanträge auch die Aufnahme eines größeren Kredites.

Als Maßnahme gegen Abwanderung

"Die Umgestaltung und der Neubau der Kita ist dringend erforderlich, hier können wir nicht mehr warten", sagte Gottwald und ergänzte: "Der Kitaneubau ist ein wesentlicher Baustein, um die Abwanderung zu verhindern.

Wir können junge Familien nur hier halten, wenn wir die entsprechende Infrastruktur aufweisen." Etwa 50 Plätze sollen in der neuen Krippe und Kindertagesstätte in Rossau entstehen, die endgültige Fertigstellung ist vorerst für Oktober 2018 vorgesehen, falls sich das entsprechende Verfahren zur Baugenehmigung nicht verzögert. Die betroffene Kita "Spatzennest" befindet sich in Niederrosau, der zweite Kindergarten der Gemeinde steht im Ortsteil Seifersbach.