Zweiter Bürgerhaushalt: Das wollen die Freiberger

Ideen Umsetzungen für Freiberg haben bereits begonnen

Freiberg. 

Freiberg. Über 150 Freiberger nutzten die Möglichkeit, beim zweiten Freiberger Bürgerhaushalt im Sommer dieses Jahres selbst Vorschläge einzureichen, über die anschließend abgestimmt werden konnte. Die Themen reichen von Kultur und Angeboten für Kinder über Straßenbau bis hin zum Ausbau von Radwegen. Die Stadt hat die Bürgervorschläge in den vergangenen Monaten intensiv geprüft und bewertet. Jetzt sind sie gemeinsam mit den Stellungnahmen online veröffentlicht.

Umsetzung hat bereits begonnen

Ein Großteil davon befindet sich derzeit bereits in Umsetzung, etwa die Neugestaltung der Parkanlagen am Bebelplatz, die Online-Terminvergabe im Bürgerhaus oder der Fahrradweg Richtung Hilbersdorf. Andere werden weiterhin geprüft, so die Errichtung eines Kletterparks oder der Wunsch nach eine Rutsche für Kleinkinder auf dem Spielplatz Albertpark. Bei einigen Vorschlägen agiert die Stadt jetzt als Vermittler und gibt die Ideen an die zuständigen Eigentümer oder Träger weiter.

Beim zweiten Freiberger Bürgerhaushalt stimmten im Sommer dieses Jahres mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger ab. Oberbürgermeister Sven Krüger zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. "Mit rund 1,5 Prozent Beteiligung liegen wir in Freiberg im guten Mittelfeld der rund 100 deutschen Kommunen, die ihre Bürgerinnen und Bürger über Bürgerhaushalte mitentscheiden lassen", sagt er. "Das Interesse steigt erfahrungsgemäß mit der Dauer des Projektes, weshalb ich für eine Wiederholung im Jahr 2020 plädiere."