Zwischen Jobchance und Familienausflug: Messe der Freie Presse Mediengruppe setzt auf neue Wege

Ein besonderes Konzept für die ganze Familie begeistert die Besucher in Frankenberg

Frankenberg/Sa.

Wer bei einer Jobmesse an nüchterne Messestände, Bewerbungsmappen und formelle Gespräche denkt, wurde am Samstag in der ZeitWerkStadt Frankenberg schnell eines Besseren belehrt. Mit der Premiere von „Mach was NEUES“ in der Garnisonsstadt ist ein Veranstaltungsformat entstanden, das Karrierechancen, persönliche Begegnungen und Familienerlebnis miteinander verbindet – und genau damit bei Besuchern und Unternehmen gleichermaßen punktete.

Schon beim Betreten des Geländes wurde deutlich: Hier geht es nicht nur um Jobs. Zwischen interaktiven Angeboten, Vereinsständen und zahlreichen regionalen Arbeitgebern entstand eine lockere Atmosphäre, die zum Entdecken und Austauschen einlud. Statt klassischer Distanz standen persönliche Gespräche und echte Einblicke in Unternehmen im Mittelpunkt, die knapp 1000 Besucher wahrnehmen.

Eine Idee mit regionalen Wurzeln

Die Idee hinter der Veranstaltung entstand direkt in Frankenberg. „Wir haben uns immer gefragt, warum man die ZeitWerkStadt nicht noch stärker nutzen sollte“, erklärt Konstanze Meyer, Leiterin Mediavermarktung der Freien Presse. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der ZeitWerkStadt sowie der Stadt Frankenberg entwickelte sich aus einer ursprünglichen Jobmesse schnell ein deutlich größeres Konzept.

„Warum nur eine Jobmesse machen, wenn man gleichzeitig einen Familientag daraus entwickeln kann?“, beschreibt Meyer den Gedanken hinter dem Format.

Ziel sei es gewesen, Menschen zu vernetzen, Karriereperspektiven aufzuzeigen und gleichzeitig die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsort zu präsentieren.

Arbeitgeber zum „Anfassen“

Vom Handwerksbetrieb über große Unternehmen bis hin zu Institutionen wie der Agentur für Arbeit präsentierten sich zahlreiche Aussteller. Dabei standen nicht nur offene Stellen im Fokus, sondern vor allem die Menschen hinter den Unternehmen.

Auch Franziska Heyder, Projektmanagerin Werbemarkt, sieht darin den entscheidenden Unterschied. „Wir wollten bewusst raus in die Region gehen und eine Plattform schaffen, auf der Fachkräfte und Unternehmen in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen können.“

Während Eltern und Berufseinsteiger Kontakte knüpften, erkundeten Kinder die Erlebniswelt der ZeitWerkStadt. Genau diese Kombination machte den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Erfolgreicher Auftakt mit Zukunft

Die Resonanz fiel entsprechend positiv aus. Besucher nutzten die Gelegenheit, sich unverbindlich zu informieren, während Unternehmen von zahlreichen Gesprächen berichteten. Für die Organisatoren steht deshalb bereits fest: Die Messe soll kein einmaliges Projekt bleiben.

Nach dem gelungenen Auftakt könnte „Mach was NEUES“ schon bald zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Region werden – als Ort, an dem Zukunft nicht nur besprochen, sondern aktiv gestaltet wird.

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