Zwischen Uni und Windeln

Studium Freiberger Arbeitsgemeinschaft steht jungen Familien zur Seite

Damit das Zusammenspiel zwischen Studium und Familie funktionieren kann, dafür setzen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kind an der Bergakademie Freiberg ein. Die 2006 gegründete und zurzeit rund 50 Mitglieder umfassende Gemeinschaft steht jungen Müttern und Vätern hilfreich zur Seite, wenn es um die Vereinbarkeit von Studium und Familie geht. "In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl an studierenden Eltern spürbar zugenommen", so Rikarda Grummt, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Studentin und selbst Mutter von drei Kindern. "Unsere Gemeinschaft gibt den jungen Eltern das Gefühl, nicht alleine dazustehen im Dschungel von Anträgen und der Organisation von Betreuung und Studienzeiten", so Grummt weiter. Neben der Auskunft über Formalitäten auf der Homepage (www.eltern.tu-freiberg.de) finden regelmäßige Treffen und Veranstaltungen statt, welche sich mit alltäglichen Dingen rund ums ThemaFamilie beschäftigen. "Wir veranstalten regelmäßige Treffen zum Bastelnund Austauschen oder bilden uns in speziellen Erste-Hilfe-Kursen weiter", erzählt Grummt. "Auch die Uni hat sich mittlerweile auf einen guten Weg gemacht, das Studium mit Kind zu erleichtern", berichtet Elisabeth Schmidt, Promovendin und AG Mitglied. "Neben einer schönen Spielecke in der Mensa und einem Spielplatz wurden auch Familienzimmer und Wickelräume eingerichtet." Mit zwei Kindertageseinrichtungen des Studentenwerkes kann sich die Uni außerdem sehen lassen. Mit 120 Plätzen hat die Bergakademie trotz kleinstem Studentenwerk in Deutschland die beste Auslastung an Kitaplätzen. "Aus der AG sind auch Freundschaften entstanden", so Schmidt, "so sind wir im vergangenen Jahr zum Beispiel gemeinsam in den Urlaub gefahren." Die Arbeitsgemeinschaft engagiert sich auch außerhalb der Uni. So existiert ein eingerichteter Babysitterdienst, den auch Eltern fern der Uni nutzen können. Für die Zukunft wünschen sich beide Mütter, "dass die Bergakademie auch weiterhin ihr möglichstes tut, um sich familienfreundlich zu präsentieren."