Zwölf Millionen Euro für Sanierung der Straßen

Finanzen Kreistag beschließt den Haushalt für 2018

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Rund 12 Millionen Euro will der Landkreis im nächsten Jahr in die Sanierung der Kreisstraßen stecken, so auch in Niederschöna. Foto: Ulli Schubert

Freiberg. Auf seiner Sitzung am 13. Dezember beschloss der Kreistag den Haushalt für das kommende Jahr. Er sieht Aufwendungen in Höhe von 378 Millionen Euro und keine Kreditaufnahmen vor. Ein noch im Oktober vorhandenes Defizit von über zwei Millionen Euro konnte ausgeglichen werden, indem einzelne Positionen durchgearbeitet wurden, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt.

Die meisten Aufwendungen umfassen den sozialen Bereich mit rund 190 Millionen Euro, darunter befinden sich zum Beispiel Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie der Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Rund 29 Millionen Euro plant der Kreis mit Unterstützung von Fördermitteln zu investieren, allein im Bereich der Kreisstraßen sind fast 12 Millionen Euro vorgesehen.

Auch Personennahverkehr und Rettungsdienste profitieren vom neuen Haushalt

Weitere größere Positionen im Haushalt sind der Öffentliche Personennahverkehr mit 15,3 Millionen Euro, der betriebliche und die bauliche Unterhaltung an Kreisstraßen mit 24 Millionen Euro, der Bereich Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit rund 22 Millionen sowie Personalaufwendungen in Höhe von 81 Millionen Euro. Rund 1500 Stellen sind im Haushaltsplan ausgewiesen, das sind 30 mehr im Vergleich zu 2017.

Grund für den Anstieg sind gesetzliche Änderungen im sozialen Bereich, wie Unterhaltsvorschuss oder aber auch die Auflösung des Rettungszweckverbandes Leipzig und Region Döbeln. Im kommenden Jahr hat der Landkreis damit die Trägerschaft des Rettungsdienstes für das gesamte Kreisgebiet inne.

Die Kreisräte beschlossen zudem neue Abfallgebühren. Weil der Abfallwirtschaftsverband Chemnitz als Verwerter von Restabfall und Sperrmüll seine Gebühren anhebt, muss der Landkreis Mittelsachsen nachziehen. Mit durchschnittlich 0,6 Prozent Mehrkosten für die Entsorgung von Restabfall bleiben die Preise im Sachsenvergleich günstig.



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