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Fußballer freuen sich über Unterstützung

Sport Beim TSV Penig wird Nachwuchsarbeit groß geschrieben

Penig . Wie die Wirbelwinde stürmten die kleinen Kicker vom TSV Penig durch die Turnhalle und freuten sich gegen ihre Papas spielen zu können. Die packte natürlich der Ehrgeiz und sie schossen mehr Tore wie ihre Zöglinge. Anders sah es aus, als die Mamas aufs Spielfeld gerufen wurden. Die zeigten Erbarmen mit ihrem Nachwuchs und ließen sie ein Tor mehr schießen.

Bescherung für die Teams

Der Jubel war groß - auf allen Seiten. Die zehn Jungen der F2-Junioren hatten ihr letztes Training vor dem Weihnachtsfest und dazu Eltern, Großeltern und Freunde eingeladen um gemeinsam Sport zu treiben. Außerdem nutzte Übungsleiter Timo Jahn die Gelegenheit sich bei einem ganz besonderen Sponsor für die finanzielle Unterstützung im vierstelligen Bereich zu bedanken. "Dadurch war es uns möglich, einheitliche Trainingsanzüge sowie Spielerdresse anzuschaffen. Und es bleibt noch Geld übrig um mit den Jungs in ein kurzes Trainingslager zu fahren", freute sich der Betreuer.

"Wir haben zehn Jahre lang die Kegelfrauen unterstützt, der Vertrag ist ausgelaufen und so wollen wir den kleinen Fußballern bei denen auch unser Enkel mitspielt, etwas zukommen lassen", erklärte Frank Bellmann von der Firma Bellmann Engineering, Ingenieurbüro für Umwelt- und Recyclingtechnik. Die Siebenjährigen nehmen das erste Jahr am Punktspielbetrieb teil und haben ihre ersten Spiele bestritten. In der F1 spielen weitere 12 Kinder im Alter von acht Jahren. Der TSV hat es sich auf die Fahne geschrieben schon frühzeitig mit der Nachwuchsarbeit zu beginnen.

Ab 4 Jahren können Kiddies mitmachen

Bei den Bambinis können sich bereits Mädchen und Jungen mit vier und fünf Jahren sportlich betätigen. Auch bei den G-Junioren steht noch Spiel und Spaß im Vordergrund.

Ab den F-Juniorenbereich gehen die Punktspiele los. Das bedeutet dann auch viel Einsatzbereitschaft der Eltern um ihre Kinder zu den Spielen zu transportieren. "Obwohl wir jetzt über zwanzig junge Spieler haben, reicht das nicht für die höheren Spielklassen, wenn auf Großfeld gespielt wird. Das Problem haben auch andere Vereine, deswegen werden immer mehr Spielergemeinschaften gebildet um Mannschaften aufstellen zu können", erklärt Timo Jahn, der zusammen mit seinem Bruder Alexander sowie Brian Schlimper den Jüngsten das Fußball spielen vermittelt.