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90er Jahre: die WM kommt zurück

Historie 1996 fiel der Start für den neuen Sachsenring

Geradezu ein Segen war die Entstehung des Verkehrssicherheitszentrums Sachsenring, welches in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft wurde. Mit dem Hintergedanken, dieses später für kleine nationale Rennen zu nutzen, erfolgte am 30. April 1994 der symbolische Spatenstich.

Baubeginn war im Oktober des gleichen Jahres und nur elf Monate später konnte dieses unter Einhaltung der geplanten Kosten am 25. August 1995 feierlich eröffnet werden.

Schon am 14./15. Oktober war ein kombiniertes Mini-Bike- und Kart-Rennen vom ADAC Sachsen und AMC Sachsenring die erste Veranstaltung auf der neuen Anlage, der am 26. Mai 1996 mit der Pro Superbike inklusive der Deutschen Motorradmeisterschaft das erste richtige Rennen folgte. Aus dem Stand wurde eine Zuschauerzahl von 60.000 erreicht, die 1997 ähnlich lag.

Gutes Timing

Weil zur gleichen Zeit der Grand Prix auf dem Nürburgring total floppte, sahen sich ein paar Visionäre beim ADAC Sachsen und in dessen Umfeld ermuntert, unverblümt auf den Rechteinhaber DORNA loszumarschieren und das damalige Provisorium Sachsenring als WM-Strecke anzupreisen. Die Nummer klappte und es folgte eine Erfolgsgeschichte par excellence.

2000/2001 bekam der Sachsenring die Norderweiterung und wurde eine permanente Rennstrecke. 2011 hatte der ADAC Sachsen das zweifelhafte Vergnügen, in Absprache mit München seinen Verzicht auf die Austragung des GP verkünden zu müssen.

Nach bisher nie da gewesenen Demonstrationen für eine Veranstaltung übernahm die SRM mit unternehmerischem Kalkül, aber auch viel Herzblut das Ruder und rettete den Sachsenring als Grand-Prix-Kurs.



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