ADAC Junior Cup - Was bisher geschah

Motorsport Vom Rahmen- ins Hauptprogramm?

1993 wurde der ADAC Junior Cup erstmalig ausgetragen. Fast alle deutschen Grand-Prix-Piloten der letzten Jahre haben diese Nachwuchsschule besucht, so auch unsere beiden aktuellen Permanent-WM-Starter Marcel Schrötter und Philipp Öttl.

In diesem Jahr stehen sechs Veranstaltungen auf dem Programm, welche wieder im Rahmen motorsportlicher Großereignisse über die Bühne gehen. Bisher war man bereits im Rahmen der Superbike-WM in Assen sowie der Langstrecken-WM in Oschersleben mit je zwei Rennen unterwegs. Nach diesen führt der Russe Artem Maraev die Tabelle mit 56 Punkten hauchdünn vor dem Belgier Noah Le Queux und dem Dresdner Lennox Lehmann an, die beide 51 Zähler auf ihren Konten haben.

Ab auf`s Siegertreppchen

Dies haben alle drei mit Podestplätzen bzw. Konstanz erreicht, denn der Doppelsieger vom Saisonauftakt, der Schorndorfer Aaron Schäfer, sah bei der zweiten Station beide Male keine Zielflagge und muss sich somit vorerst mit Tabellenrang vier begnügen. Ihm folgen der Tscheche David Kuban und der Grieche Vasilis Koronakis, der das Regenrennen in Oschersleben gewann.

Dort war auch der Lunzenauer Freddie Heinrich, wie Lennox Lehmann vom PrüstelGP Junior Team, als Gaststarter zugange, der den ersten Lauf auf trockener Strecke gewann. Mit dem Eibauer Lennard Göttlich und dem Fraureuther Valentin Frühauf sind weitere Sachsen fest eingeschrieben. Hier auf dem Sachsenring wird das in den letzten Jahren stark geschrumpfte Feld mit Piloten aus anderen Serien aufgestockt und als heilsbringender ADAC Northern European Cup SSP 300 verkauft.

Immerhin kommen dadurch der Oberlungwitzer Max Kappler aus der Supersport300-WM und der Pöhlaer Toni Erhard aus der Supersport300-IDM, der in Spanien fahrende Nicolas Czyba aus Oelsnitz/Erz. und der Burgstädter Justian-Eliano König zu einem Heimrennen.