Ein Rennen, zwei Sieger

ADAC NEC Moto3 Tim Georgi und Dirk Geiger kommen als Spitzenreiter

Auch in diesem Jahr geht der ADAC mit seinen beiden Straßennachwuchsserien, dem ADAC Northern Europe Cup Moto3 und den ADAC Junior Cup, eigene Wege. Diese bedeuten, dass man sich an internationale Großveranstaltungen anhängt.

So stehen für den "NEC" 2017 sieben Veranstaltungen im Kalender, bei denen fallweise gleich zwei Rennen gefahren werden. Bisher fuhr man bereits im Rahmen der Superbike-WM in Assen und danach im Mai im Rahmen der Langstrecken-WM in Oschersleben sowie erneut im Rahmen der WorldSBK im englischen Donington.

Es gibt zwei Kategorien

In der 2016 ins Leben gerufenen und mit richtigen Rennmotorrädern ausgetragenen ADAC-Nachwuchsserie gibt es wieder zwei Kategorien, die Klassen GP und Standard. Während in der GP-Klasse das freizügige WM-Technik-Reglement zur Anwendung kommt, wird in der preiswerteren Standardklasse mit Einheits-Honda NSF250 gefahren.

In der GP-Klasse startete der Hauptstädter Tim Georgi mit einem Rennsturz in die Saison und gewann danach sowohl in Oschersleben wie auch in Donington beiden Rennen. Damit setzte er sich an die Tabellenspitze, gefolgt von Kevin Orgis und dem Niederländer Walid Soppe.

In der Standard-Klasse landete der Titelverteidiger Dirk Geiger aus Mannheim zunächst drei Siege, doch beim Doppelsieg von Philipp Freitag in Donington kam er hinter dem Arnsdorfer Leon Orgis zwei Mal nur auf Rang drei ins Ziel. Dennoch führt er in der Tabelle vor Freitag sowie Toni Erhard aus Schwarzenberg.