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Sie sind der größte Ortsclub des ADAC Sachsen

Verein 450 Männer und Frauen haben sich zum AMC Sachsenring organisiert

Wenngleich die Rennleitung beim ultimativen deutschen Motorsport-Highlight wieder Ottmar Bange aus dem westfälischen Arnsberg obliegt, ist der AMC Sachsenring, wie auch bei den anderen beiden Großveranstaltungen ADAC GT Masters und ADAC Sachsenring Classic erneut an den für die sportliche Durchführung entscheidenden Stellen im Einsatz.

Beim Motorrad Grand Prix sind das insgesamt rund 450 Personen, angefangen von Mitarbeitern in der Rennleitung sowie der Race Control über die technische Abnahme und die Streckenmarschalls bis hin zu weiteren Helferinnen und Helfern.

Man braucht immer neue Helfer

"Das ist für uns natürlich eine große Aufgabe, doch werden wir das auch in diesem Jahr wieder stemmen", versichert Olsen Hänel, der Vorstandsvorsitzende des AMC Sachsenring. Zwar ist der Hohenstein-Ernstthaler Motorsportclub mit 437 Mitgliedern der stärkste Ortsclub des ADAC Sachsen und auch innerhalb der Stadtgrenzen führend, doch da sich darunter eine Vielzahl nicht volljähriger Nachwuchsrennfahrer befindet und nicht immer alle AMC-ler zur Verfügung stehen, muss auch dieser Club stets weitere Helfer akquirieren.

Dazu helfen sich viele Vereine und Veranstalter untereinander, sodass man oft AMC-Streckenmarschalls auch bei anderen Veranstaltungen sieht und demzufolge Helfer aus anderen Regionen am Sachsenring zum Gelingen beitragen. Der AMC Sachsenring hat sich heutzutage auch in Sachen Nachwuchsarbeit als erste Adresse in Deutschland im Mini- und im Pocket-Bike-Sport herauskristallisiert.

Ein Blick in die Geschichte

Die Geburtsstunde des Automobil- und Motorrad-Club Sachsenring im ADAC, dessen Basis der ehemalige MC Hohenstein-Ernstthal war, datiert auf dem 21. Juni 1991. Erster Vorsitzender der zunächst 49 Mitglieder war Bernd Riedel und Wolfgang Paternoga sein Stellvertreter.

Neben den weiteren Vorstandsmitgliedern Wilhelm Gericke, Lutz Niedner, Rudi Herrmann, Bernd Bammler und Jochen Fichtner kümmerte sich der langjährige, im vorigen Jahr verstorbene Sachsenring-Pressechef Wolfgang Wirth von Beginn an um die Außendarstellung.

Die Fortführung des Motorsports auf einem neuen Sachsenring hatte man sich auf die Fahne geschrieben und dafür enorme Anstrengungen unternommen. Um überhaupt im Geschäft zu bleiben, veranstaltete man zwischen 1992 und 1995 Rennen zur Deutschen Motorradmeisterschaft im tschechischen Most (Brünn), entweder selbst oder wurde für die sportliche Durchführung engagiert.

Mit der Einweihung des Verkehrssicherheitszentrums Sachsenring und dessen motorsportlichen Nutzbarkeit ging ab 1996 auch für den AMC ein Traum in Erfüllung. Mit eisernem Willen Berge versetzen ist eine gern genutzte Phrase. Der AMC Sachsenring versetzte stattdessen 1999 den ersten festen und weltbekannten Start- und Zielturms des Sachsenrings einfach um 200 Meter und nutzt diesen seitdem als Vereinsdomizil und ebenfalls als Wahrzeichen im Club-Logo.



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