Emotionale Trauerfeier für Ralf Waldmann

Motorsport Starke Sachsenring-Fraktion gab "Waldi" ebenfalls letztes Geleit

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1998 Waldi hat den Motorrad Grand Prix zum Sachsenring geholt. Foto: Thomas Fritzsch

Ennepetal. Imposante rund 500 Personen umfasste die Trauergesellschaft bei der Beerdigung des am 10. März im Alter von nur 51 Jahren an einem Herzinfarkt verstorbenen Ralf Waldmann in dessen Heimatstadt Ennepetal.

Ein beträchtlicher Teil davon kam aus dem Sachsenring-Umfeld. So vertrat die GP-Pressechefin Judith Pieper-Köhler die SRM, Dr. Lutz Oeser den ADAC Sachsen und der enge Waldi-Vertraute Rainer Pommer den 1. Auer MSC, in dem der selbsternannte "halbe Ossi" Ehrenmitglied war. Auch eine Abordnung des AMC Sachsenring, der Ex-ADAC-Sachsen-Sportchef Rolf Uhlig, Streckensprecher Bernd Fulk, die beiden Herren des Hauses Motorrad Unger, Lothar Neukirchner sowie sogar einige "nur" Fans waren nach NRW gereist, um Waldi einen würdigen Abschied zu bereiten.

Eine noch weitere Anreise nahm sein einstiger Rivale Max Biaggi, in Kauf, um ihm ebenfalls die letzte Ehre zu erweisen. Mit seinen weiteren Ex-Konkurrenten und Weggefährten Stefan Prein, Dirk Raudies, Peter Öttl, Adi Stadler, Gerhard Waibel, Jörg Seel, Hans Becker und Mike Leitner, der Schrauber-Legende Sepp Schlögl, Ex-Teamchef Günter Zwafink, seinen Mechaniker-Kollegen Mario Rubatto und Jochen Kiefer, den aktuellen Racern Markus Reiterberger, Marvin Fritz und Jan Bühn, Auto-Legende Harald Grohs, dem aus dem TV bekannten Hobby-Autorennfahrer Richy Müller, sowie seinen Moderatoren-Kollegen Stefan Nebel, Harry Weber, Alex Hofmann, Edgar Mielke und Johannes Orasche wähnte man sich in einem bunt gemixten Fahrerlager.