Erinnerung an eine neue alte Freundschaft

Aktionen Élysée-Vertrag 2.0 wird in Aachen geschlossen

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Foto: shironosov/Getty Images/iStockphoto

Sachsen/Aachen. Über 100 sächsische Schulen feiern heute, am 22. Januar, den 16. deutsch-französischen Tag. Mit verschiedenen Aktionen erinnern die Schüler an den Élysée- Vertrag von 1963. "Die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages vor 56 Jahren markierte nach langen Feindseligkeiten und kriegerischen Auseinandersetzungen einen wichtigen Wendepunkt. Der Start einer wunderbaren Freundschaft in einem friedlicheren Europa. Doch diese Freundschaft gilt es zu pflegen und mit Leben zu füllen", erklärte Kultusminister Christian Piwarz.

In den Schulen werden beispielsweise Informationsplakate gestaltet oder interaktive "Wind-Sand-Sterne-Collagen" zum Buch "Der Kleine Prinz" von A. Saint-de Exupéry. Doch auch die französische Küche soll entdeckt werden, mit gemeinsamem Kochen und Backen französischer Gerichte. Zudem soll der Kontakt zu den französischen Partnerschulen gepflegt werden. So wird an vielen Schulen mit den Partnerschulen geskypt.

Neuer "Vertrag von Aachen" unterschrieben

Der Deutsch-Französische-Tag hat in diesem Jahr noch eine besondere Bedeutung. Der Élysée-Vertrag wird durch eine Unterschrift von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsidenten Macron fortgesetzt. Die Länder wollen sich gemeinsam den Herausforderungen Europas stellen. Der "Vertrag von Aachen" soll eine enge Abstimmung in der Europapolitik, eine starke gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und ein Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln schaffen.