Heute ist Weltnichtrauchertag!

Aktionstag Motivationstrainer gibt Tipps, langfristig aufzuhören

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Foto: Barış Muratoğlu/Getty Images/iStockphoto

Am heutigen Mittwoch findet bereits zum 31. Mal der von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufene Weltnichtrauchertag statt.

Tabak-Konsum bringt Nachteile mit sich

Mit diesem Tag möchten die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchenunter dem Motto "Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!" über die Gefahren und Risiken, die mit dem Konsum von Tabak einhergehen, aufklären. "Obwohl jeder weiß, dass Rauchen der Gesundheit schadet und nicht nur finanzielle Kosten verursacht, sondern auch zulasten der Gesundheit geht, schaffen es viele nicht, langfristig aufzuhören.

Dabei gibt es Strategien, die jeden Raucher darin unterstützen, für immer mit dem Rauchen aufzuhören", erklärt Jürgen Höller, Erfolgs- und Motivations-Experte.

Wer sich dazu entschließt, mit dem Rauchen aufzuhören, hat den ersten und wichtigsten Schritt bereits hinter sich, denn jede Neuerung beginnt mit einer klaren Zielsetzung. Insbesondere bei schwerwiegenden Änderungen wie einem Nikotinentzug hilft es, Vorhaben schriftlich festzuhalten. Doch trotz klarer Zielsetzung stellen Rückschläge keine Ausnahme dar.

Neue Gewohnheiten etablieren

Um in möglichen Rückfallsituationen stark zu bleiben und sich keine Zigarette anzuzünden, hilft es, zu Beginn der Entwöhnung die Ursachen für das Rauchen zu analysieren.

Nachdem ehemalige Raucher die Gründe für ihre Sucht kennen, sollten sie sich Alternativen und Ablenkung suchen. In manchen Fällen hilft es, anstelle des Rauchens einen Apfel zu essen, ein Glas Wasser zu trinken oder auch einen Kaugummi zu kauen.

Um bei einem geselligen Zusammensein mit Kollegen oder Freunden nicht die eigenen Prinzipien über Bord zu werfen, hat Ehrlichkeit oberste Priorität.

"Wenn alle aus dem Umfeld über die Veränderung der Lebenseinstellung Bescheid wissen, das Anliegen respektieren und ihre Unterstützung aussprechen, fällt es leichter, das Vorhaben auch wirklich umzusetzen", ermutigt Höller. Zudem hilft es, mit Menschen, die einem nahestehen, einen schriftlichen Vertrag abzuschließen.

In diesem verpflichten sich Neu-Nichtraucher zu einer Strafe, sobald sie nur einmal wieder eine Zigarette rauchen. So bauen Ex-Raucher eine negative Verbindung zum Rauchen auf, die dabei hilft, standhaft zu bleiben.