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"Begrenzte" Politikkenntnisse: Ungarns Außenminister wettert gegen George Clooney

Nach seiner Schelte, Ungarn stehe für "Hass und Wut" in der Welt, musste George Clooney nun einstecken: Ungarns Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete das Wissen des Schauspielers über Politik und Geschichte als "begrenzt".

US-Schauspieler George Clooney ist für sein humanitäres Engagement bekannt - er setzt sich schon seit langem für Menschenrechte ein und ist auch politisch aktiv. In der vergangenen Woche hatte der 59-Jährige gegen die ungarische Regierung ausgeteilt - und das blieb nicht unbeantwortet: In einem Facebook-Video erklärte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, Clooney verstehe nichts von Geschichte und Politik.

"Wir mögen und schätzen George Clooney als Schauspieler, er ist einer der besten Vertreter seines Berufs", erklärte Szijjártó. Es scheine, dass George Clooneys Wissen über Geschichte und Politik "etwas begrenzt" sei, so der Politiker weiter. Clooney erhalte seine Informationen offenbar von den "internationalen Mainstream-Medien".

Vergangene Woche hatte George Clooney in einem Interview mit dem Magazin "GQ" gesagt, Ungarn und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán seien ein Beispiel für "Hass und Wut" in der Welt. "Wir waren nicht mitten in einer Pandemie, als es passierte, aber es gab trotzdem all diese anderen Elemente, diese Elemente, wie viel Hass und Wut wir alle auf der ganzen Welt erleben in diesem Moment der Geschichte - schauen Sie sich Bolsonaro in Brasilien oder Orbán in Ungarn an." Hintergrund der Aussage ist die nationalistische Politik Orbáns, der sein Land immer autoritärer regiert und die Pressefreiheit einschränkt. Außerdem blockiert Ungarn aktuell den EU-Haushalt.