"Das größte Armutszeugnis": Andreas Gabalier platzt der Kragen

Andreas Gabalier ist einer der erfolgreichsten österreichischen Musiker aller Zeiten. Trotz einer gigantischen Arena-Tour im vergangenen Jahr wurde der Sänger nicht für den wichtigsten österreichischen Musikpreis nominiert, was Gabalier zu einer Wutrede veranlasste.

Andreas Gabalier ist einer der erfolgreichsten österreichischen Musiker aller Zeiten. Trotz einer gigantischen Arena-Tour im vergangenen Jahr wurde der Sänger nicht für den wichtigsten österreichischen Musikpreis nominiert, was Gabalier zu einer Wutrede veranlasste.

Dicke Luft bei Andreas Gabalier: In einem Facebook-Video hat der selbsternannte "Volksrock'n'Roller" mit den Verantwortlichen des "Amadeus Austrian Music Award" abgerechnet, von denen er "ein klitzekleines Grundmaß Wertschätzung" forderte. Grund für die zweieinhalbminütige Wutrede ist die Tatsache, dass Gabalier nicht in der Kategorie "Bester Live-Act" nominiert wurde, und das, obwohl nach eigener Aussage "15 Fußballstadien zwischen 50.000 und 80.000 Besuchern bis in die letzten Reihen restlos ausverkauft" gewesen seien.

Seiner Enttäuschung ließ Gabalier in dem Clip freien Lauf und feuerte gegen die Verantwortlichen: "In der Kategorie 'Live-Act des Jahres' demnach beim größten heimischen Musikpreis, der die größten Erfolge des vergangenen Jahres ehrt, nicht einmal nominiert zu sein - für eine noch nie dagewesene Stadiontournee, schon gar nicht von einem Österreicher - ist an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen." Es sei zudem "das größte Armutszeugnis, dass ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt", sagte der Musiker direkt an die Vergabekommission gewandt.

"Die größte Auszeichnung ist ein Millionenpublikum"

Außerdem fügte der Kärntner hinzu: "Für den Fall, dass mein Name noch in irgendwelchen anderen Kategorien vorkommen sollte, dann tut mir und euch selbst einen Gefallen und gebt den Preis jemandem, der eine Freude damit hat." Am Ende seiner bitteren Abrechnung bedankte sich Gabalier bei seinen Fans: "Die größte Auszeichnung ist ein Millionenpublikum für mich, das jahrein, jahraus auf diese Konzerte pilgert." Nicht zuletzt drückte er gegenüber seinen österreichischen Musikerkollegen "großen Respekt und große Wertschätzung" aus und lobte deren "fetzige und lässige Scheiben".