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"Domina"-Star Nadia Parkes: "Jetzt weiß ich, was Feminismus bedeutet"

Ein bisschen Sex, viel Gewalt, jede Menge Intrigen - und eine große Portion Feminismus: Die neue Sky-Serie "Domina" plündert die römische Geschichte für eine ansehnliche Seifenoper. Nun sprechen die Hauptdarstellerinnen über die historische Dimension ihrer Rolle.

Sie gilt als aufsteigender Schauspiel-Stern am Hollywood-Himmel. Die britische Schönheit Nadia Parkes hat sich mittlerweile dank exzellenter Performances in "Doctor Who" oder "Starstruck" einen Namen gemacht. Und auch mit ihrem Privatleben sorgt die 25-Jährige aktuell für Schlagzeilen: Sie soll seit vergangenem Sommer mit "Spiderman"-Held Tom Holland auf Wolke sieben schweben. Ob da wirklich etwas dran ist? Dazu schweigt Parkes bis heute. Vielmehr fokussiert sie sich auf ihre Karriere: Derzeit ist sie in der neuen Drama-Serie "Domina" (auf Sky und über Sky Ticket) zu sehen.

An der Seite von "Game of Thrones"-Star Liam Cunningham übernimmt sie in der historisch glaubwürdigen Familiensaga die Rolle der jungen Version von "Livia Drusilla", deren Geschichte aus dem römischen Kaiserreich auf einer wahren Begebenheit beruht.

"Sie hat die Bewegung so weit nach vorne gebracht"

Im Interview erklärte Nadia Parkes nun, warum die Geschichte der von "Livia" so einzigartig und wichtig ist: "Für mich war es total spannend, als ich herausgefunden habe, wie viel sie für den Feminismus getan hat. Sie war es für mich, die den Begriff zum ersten Mal nachhaltig geprägt hat. Dank ihr weiß ich jetzt, was Feminismus bedeutet. Sie hat die Bewegung so weit nach vorne gebracht. Trotzdem haben wir jetzt, über 1.000 Jahre später, immer noch nicht die komplette Gleichstellung zu Männern erreicht. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns."

"Unsere Vergangenheit verstehen lernen, um nach vorne schauen zu können"

Parkes' Schauspielkollegin Kasia Smutniak, die in "Domina" die erwachsene Version von "Livia Drusilla" verkörpert, fügte im Interview hinzu: "Für mich war es enorm schwierig und eine echte Herausforderung, diese Figur zu spielen. Ich habe mich an einem ganz bestimmten Punkt in meinem Leben befunden. Als erwachsene Frau wusste ich, wie man sich in unserer von Männern dominierten Gesellschaft fühlen kann. Livia war die erste richtige Feministin, die in einer Zeit gelebt hat, in der Frauen nicht gleichwertig behandelt wurden. In ihrer Zeit sind quasi die Probleme entstanden, mit denen wir heute noch zu kämpfen haben. Daher war es für mich persönlich enorm wichtig, ihre Geschichte aus der weiblichen Perspektive erzählen zu können." Abschließend fügt Kasia Smutniak vielsagend an: "Wir müssen unsere Vergangenheit verstehen lernen, um nach vorne schauen zu können.



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