Erste Allgemeine Verunsicherung: Dramatische Drogenbeichte

Die österreichische Band EAV beendete kürzlich nach 40 Jahren ihre beeindruckende Karriere - und schockt nun mit Enthüllungen über eine heftige Drogenvergangenheit.

Die österreichische Band EAV beendete kürzlich nach 40 Jahren ihre beeindruckende Karriere - und schockt nun mit Enthüllungen über eine heftige Drogenvergangenheit.

40 Jahre lang sorgte die österreichische Band Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) für echte Feten-Hits - darunter "Küss die Hand, schöne Frau" oder "Ba-Ba Banküberfall". Drei Monate nach ihrer Abschiedstournee erschien nun die Biografie "1000 Jahre EAV Live", geschrieben vom ehemaligen Produzenten David Bronner. Und sie enthüllt neben einer beeindruckenden Musiker- auch eine schockierende Drogenkarriere. Die ganze Band habe Koks genommen. Noch schlimmer: EAV-Gründer Thomas Spitzer hätte sich fast zu Tode gekokst!

"Thomas schien am produktivsten zu sein, wenn er nach einer Phase des Ausnüchterns wieder vorsichtig mit dem Koksen begann", heißt es in dem Buch. "Niemand wusste das besser als er selbst und genau das war die Versuchung, der er nie auf Dauer widerstehen konnte." Und weiter: "Thomas war am Ende. Ein paar weitere Tage und sein Herz hätte nicht mehr mitgespielt."

Der "Bild" gesteht der heute 66-jährige Spitzer: "Man kann manche Fehler erst erkennen, wenn man sie begangen hat. Ich habe leider fast keinen ausgelassen." Sein Bandkollege Klaus Eberhartinger sei es gewesen, der ihm vor dem Tod gerettet habe, indem er ihn 1994 in ein Sanatorium schickte. "Dort hat mich der Arzt vor die Wahl gestellt: 'Wollen Sie dieses Jahr noch überleben oder nicht? Wenn ja, dann müssen Sie ihren Drogenkonsum sofort beenden.'" Er habe dort tatsächlich seine letzten zwei Gramm ins Klo gespült.