"Giftiges Arbeitsklima": Ellen Pompeo spricht über "Grey's Anatomy"

Seit Folge eins ist Ellen Pompeo das Gesicht der Krankenhausserie "Grey's Anatomy" und feierte große Erfolge. Nun verriet sie in einem Interview, dass es hinter den Kulissen nicht immer rund lief.

Auch nach 15 Staffeln haben die Fans noch nicht genug von der Krankenhaus-Serie "Grey's Anatomy". Erst im Mai wurde bekanntgegeben, dass das Format um weitere zwei Staffeln verlängert wird. Seit Anfang an mit an Bord ist Ellen Pompeo. Spätestens seit dem Serientod von Patrick Dempsey ist die US-Amerikanerin das Gesicht der Traditionsserie. Wie die 49-Jährige nun in einem Interview mit "Variety" verriet, dachte sie allerdings mehr als nur einmal daran, ihre Rolle als Meredith Grey an den Nagel zu hängen. "In den ersten zehn Jahren hatten wir ernsthafte Probleme, sehr schlechtes Verhalten und ein wirklich giftiges Arbeitsklima", führte die US-Schauspielerin aus.

Geändert habe sich ihre Wahrnehmung erst durch ein einschneidendes Erlebnis in Pompeos Privatleben: "Sobald ich Kinder bekam, drehte sich nicht mehr alles nur um mich. Ich musste meine Familie versorgen." Außerdem hätten sich die Verhältnisse am Set mit der zehnten Staffel deutlich verbessert. Dabei packte die Dreifach-Mama selbst mit an, wie sie sich erinnerte: "Ich wollte ein Umfeld schaffen, in dem ich glücklich bin und auf das ich stolz sein kann." Schließlich hätten sie zuvor "zehn Jahre lang so ein Durcheinander" gehabt.

Eine weitere Facette ihrer "Mission" beschrieb Pompeo folgendermaßen: "Das durfte nicht in der Öffentlichkeit fantastisch sein und hinter den Kulissen ein Desaster." Außerdem wollte sie nach dem Abschied von Patrick Dempsey in der elften Staffel unter Beweis stellen, dass die Serie auch ohne einen männlichen Hauptdarsteller funktionieren kann.