"Ich bin für euch da" - Herzogin Meghans emotionaler Appell in Südafrika

Bei ihrer Afrika-Reise möchten sich die Royals Meghan und Harry unter anderem für Frauenrechte einsetzen. In einer Rede fand die Herzogin berührende Worte.

Herzogin Meghan und Prinz Harry befinden sich derzeit gemeinsam mit Sohnemann Archie auf offizieller Afrika-Reise. Der Trip soll vor allem dazu dienen, die prekäre Frauenrechtslage in Südafrika zu adressieren. Bei einem Auftritt in Kapstadt erklärte Meghan, dass sie nicht nur als Mitglied der Royals vor dem Publikum stehe: "Ich möchte euch wissen lassen, dass ich hier bin als eine Mutter, als eine Ehefrau, als eine dunkelhäutige Frau und als eure Schwester", so die US-Amerikanerin mit afroamerikanischen Wurzeln. Zudem fügte die ehemalige TV-Schauspielerin ("Suits") an: "Ich bin hier bei euch, und ich bin für euch da." Auf ihre Rede erhielt die Herzogin des britischen Königshauses positive Resonanz.

Weil in Südafrika Frauenfeindlichkeit für viele noch immer zum Alltag gehört ist, hat Meghan es sich zum Ziel gesetzt, den Kampf für Frauenrechte ins thematische Zentrum ihrer Reise zu stellen. Erst vor einiger Zeit hatte der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa die grassierende Gewalt gegen Frauen als "mehr als eine nationale Krise" bezeichnet.

Auch Meghans Ehemann, Prinz Harry, äußerte sich zur Lage und appelierte an die Vernunft der Männer: "Kein Mann ist geboren, um Frauen weh zu tun, das ist angelerntes Verhalten und ein Zyklus, der durchbrochen werden muss." Männlichkeit müsse demnach neu definiert werden.

Außer verschiedenen Besuchen in Kapstadt stehen noch weitere Termine für die Royals an. Neben Reisen nach Botswana und Malawi möchte Harry zudem Angola besuchen. Seine verstorbene Mutter Diana setzte sich schon in den 1990-ern für die dortige Bekämpfung von Landminen ein. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Harry den afrikanischen Kontinent immer wieder besucht, um Umwelt- und Tierschutzprojekte zu unterstützen. Doch die Reise hat auch einen persönlichen emotionalen Wert für das Ehepaar: Offenbar hat es zwischen Meghan und Harry erstmals in Afrika gefunkt.