Intime Beichte: Brad Pitt spricht über seine harte Kindheit

Als Kind musste Brad Pitt lernen, die Zähne zusammenzubeißen. Es sei aber wichtig, auch zu seinen inneren Verletzungen zu stehen, sagt der Superstar im Interview.

In seinem neuen Film "Ad Astra - Zu den Sternen" (Kinostart: 19. September) spielt Brad Pitt einen Astronauten, der sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen muss. Im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau sprach der 55-Jährige nun ganz offen über seine eigene Kindheit: "Wenn wir Kinder uns den Arm gebrochen, uns geschnitten oder eine Beule am Kopf hatten, wurde erwartet, dass wir die Zähne zusammenbissen, die Verletzung ignorierten und einfach weitermachten", sagt Pitt. "Und erst recht nicht hatte man zuzugeben, dass es weh tat."

Wer aber innere Verletzungen nicht anerkenne, lehne auch einen Teil von sich selber ab: "Denn wenn man diese Fassade aufrechterhält, dann ist das eine Barriere, die verhindert, offen mit denjenigen umzugehen, die man liebt", glaubt Pitt. "Es hindert einen unter Umständen daran, ein besserer Partner zu sein, ein besserer Vater, ein besserer Mensch. Und ein besserer Freund seiner selbst." Man müsse stattdessen lernen, "sich selbst zu umarmen", sagt Pitt.