Jeanette Biedermann: "Ich war unglücklich und erschöpft"

"Vor zehn Jahren hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt", gesteht Jeanette Biedermann in einem Interview. Außerdem verkündet sie das Ende ihrer Band Ewig.

In der letzten Zeit wurde es still um die Band Ewig, nun gibt es etwas zu verlautbaren. Allerdings etwas, das Fans nicht freuend durfte: Die Popformation rund um Schauspielerin und Sängerin Jeanette Biedermann legt eine Auszeit ein. Der Grund: Songwriter und Bassist Christian Bömkes möchte sich in naher Zukunft wieder mehr seiner Familie widmen.

Jeanette Biedermann selbst will sich nun wieder auf ihre eigene Karriere konzentrieren. Mitte dieses Jahres soll ihr neues Album erscheinen. Dafür wünscht ihr Bandkollege Christan Bömkes alles Gute: "Ich freue mich wahnsinnig, dass Jeany bei der aktuellen Staffel von 'Sing meinen Song' mitmacht und bin schon sehr gespannt! Wie Ihr wisst, wird es im selben Atemzug nun auch wieder neue Musik von Jeanette geben."

In einem Interview mit "Bild" bestätigte Biedermann, das die Band wegen des Ausstiegs "auf Eis" liege. Zugleich legte sie offen, größere seelische Probleme überwunden zu haben. "Vor zehn Jahren hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt. Künstlerisch als auch körperlich. Ich war unglücklich und erschöpft, hatte keine Energie mehr. Ich war mir selbst abhanden gekommen", erklärt die 39-Jährige. "Ich habe nur noch TV-Studios von innen gesehen. Ich tat, was andere von mir wollten, nicht, was ich mir wünschte. Meine Kreativität war eingeschlafen. Ich brauchte dringend eine Pause - die ich mir dann genommen habe."

Geholfen habe ihr schließlich auch die Popband Ewig, die ab 2012 aus Jeanette Biedermann, ihrem Ehemann und Gitarristen Jörg Weißelberg und dem Bassisten Christian Bömkes bestand. Bislang sind zwei Studioalben erschienen: "Wir sind Ewig" und "Indianerehrenwort". Als Solistin wird Biedermann dann wieder in der VOX-Musikshow "Sing meinen Song" auftreten, die am Dienstag, 7. Mai, 20.15 Uhr, startet. Neben der Berlinerin sind unter anderem Vincent Weiss, Johannes Oerding, Alvaro Soler und Milow mit bei Gastgeber Michael Patrick Kelly von der Partie.